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Iserlohn.
Vor dem Hintergrund zahlreicher Proteste gegen das Fällen der Zierkirsche vor dem Alten Rathaus in Letmathe im Zusammenhang mit der Sanierung der Toilettenanlage teilt das Kommunale Immobilien-Management (KIM) der Stadt Iserlohn mit, dass der Baum möglichst erhalten bleiben soll. "Wir werden versuchen, die notwendigen Baumaßnahmen für die Behindertenrampe so durchzuführen, dass dem Wurzelwerk der Kirsche möglichst wenig Schaden zugefügt wird", so KIM-Leiterin Katrin Brenner.
Allerdings wird es sich bei der weiterhin anstehenden und unbedingt notwendigen Sanierung der Rathaus-Fassade nicht vermeiden lassen, den wunderschönen Baum zu beeinträchtigen, da er an den Stellen, wo er die Fassade berührt, fachgerecht zurückgeschnitten werden muss. Die Baumpfleger der Iserlohner Stadtbetriebe (isb) werden die gesamte Maßnahme fachlich begleiten. Immobilien-Management, Stadtbetriebe und die städtische Abteilung Natur und Umwelt hoffen, den Baum so erhalten zu können.
"Sollte es nicht gelingen die Zierkirsche zu erhalten, wird ein neuer blühender Baum gepflanzt. Hier werden wir uns um ein möglichst großes Exemplar bemühen, das schnell die gewohnte Blütenpracht hervorbringt", verspricht Katrin Brenner und macht noch einmal deutlich, dass bei der Abwägung, das Behinderten-WC wegfallen zu lassen oder den Baum zu erhalten, die Belange der Behinderten Mitbürgerinnen und Mitbürger auf jeden Fall eine höhere Priorität haben.
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