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Iserlohn.
Bei der Kanalerneuerung im Bereich des zukünftigen Kreisverkehrs in der Grüne gibt es eine erneute Verzögerung.
Wie schon berichtet, konnte bereits Anfang März ein für den Kreuzungsbereich angeliefertes Schachtbauwerk nicht eingesetzt werden, weil es nicht den statischen Anforderungen entsprach. Jetzt war auch das zweite angelieferte Fertigteil, das in der Düsingstraße rund vierzig Meter oberhalb der Kreuzung eingebaut werden sollte, nicht zu verwenden. Dieses Mal stimmte das Bauwerk nicht mit den von der Stadt vorgegebenen Abmessungen überein.
Die Baufirma Jungjohann und die Stadt Iserlohn Iserlohn haben daraufhin entschieden, statt eines Fertigteils auch an dieser Stelle das Schachtbauwerk in der sogenannten “örtlichen Bauweise” zu erstellen. Bei dieser Abstimmung verständigten sie sich gleich darauf, dass die Firma Jungjohann für das noch anstehende dritte Schachtbauwerk am Beginn der Grüner Talstraße kein Fertigteil bestellen und ebenfalls direkt “vor Ort” bauen wird, so wie dies ursprünglich von der Stadt auch vorgesehen war.
Bei der “örtlichen Bauweise” werden nacheinander zunächst die Bodenplatte, danach die Seitenwände und zum Schluss die Deckenplatte erstellt. Unter Berücksichtigung von zwischenzeitlichen “Wartezeiten” wegen vorgeschriebener statischer Prüfungen und notwendiger Aushärtungszeiten der einzelnen Betonteile, rechnet Bauleiter Andreas Graumann von der städtischen Abteilung Stadtentwässerung mit rund vier Wochen pro Schachtbauwerk. Durch diese aufwändigere Bauweise verzögert sich die Fertigstellung voraussichtlich bis Ende September / Anfang Oktober. Der Stadt Iserlohn entstehen hierdurch keine Mehrkosten.
Für die durch die Verzögerung entstehenden zusätzlichen Belastungen vor allem der Anwohner bitten Firma Jungjohann und Stadt Iserlohn um Verständnis.
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