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Iserlohn.
Der Fachbereich Soziales, Jugend, Schule, Sport, die Anonyme Drogenberatungsstelle e.V. (DROBS) und das Kommissariat Vorbeugung der Polizei bieten seit Jahren in Zusammenarbeit mit weiteren Kooperationspartnern ein aufeinander abgestimmtes "Gesamtprogramm Sucht" an.
Im Rahmen des LOQ.In Projektwettbewerbes 2004 der NRW-Landesinitiative "Leben ohne Qualm" wurde der Iserlohner Beitrag am Weltnichtrauchertag, 31. Mai 2005, in Düsseldorf durch das Ministerium für Gesundheit, Soziales, Frauen und Familie ausgezeichnet.
Das "Kommunale Suchtpräventions-Konzept für die Stadt Iserlohn" wurde mit dem Ziel entwickelt, Kindern und Jugendlichen Hilfestellungen anzubieten und damit dem Missbrauch und der Abhängigkeit von Suchtmitteln vorzubeugen. Durch Vernetzung verschiedener Träger ist in Iserlohn seit dem Jahr 2000 im Bereich Sucht und Prävention ein Angebot geschaffen worden, das sich an Schulen der Sekundarstufe I richtet.
Im Jahr 2004 wurde an fünf weiterführenden Schulen mit 63 Schulklassen auf Grundlage des Konzeptes zum Thema gearbeitet. Beteiligte Schulen waren: Märkisches Gymnasium Iserlohn, Gesamtschule Iserlohn, Realschule am Hemberg, Hauptschule Im Wiesengrund, Hauptschule Hennen. Mit Beginn des Schuljahres 2005/2006 ist auch die Realschule Letmathe dabei.
Die einzelnen Angebote:
Gesundheitsgefährdung durch Rauchen Eine Ärztin des Gesundheitsamtes thematisiert vor Schulklassen die Auswirkungen des Rauchens auf den Organismus, die möglichen Folgekrankheiten und Vorteile des Nichtrauchens.
Schwerpunkt Präventionsbereich Rauchen Auf Grundlage des Programms "Förderung des Nichtrauchens" der Barmer Ersatzkasse werden in Verbindung mit Sachinformationen, Rollenspielen und Übungen zur Selbstwahrnehmung Schüler dazu angeregt, eigenes Handeln zu hinterfragen und Gruppenprozesse zu erkennen, um Suchtgefahren zu widerstehen.
Schwerpunkt Präventionsbereich Stoffkunde und Suchtfaktoren Das Kommissariat Vorbeugung liefert Begriffsdefinitionen von Drogen, informiert über Gründe der Suchtabhängigkeit und die damit verbundenen Faktoren und arbeitet Gründe auf, die zu Drogenkonsum oder Abstinenz führen.
Schwerpunkt Präventionsbereich Alkohol und illegale Drogen Ehemalige Drogenabängige der Fachklinik Sirius und Alkoholabhängige aus den Selbsthilfegruppen der Anonymen Alkoholiker Menden und der Guttemplergemeinschaft berichten über ihre “Drogenkarrieren”.
Multiplikatorenschulungen Die aufbauenden Angebote durch das Kommissariat Vorbeugung und der DROBS richten sich an die Lehrerkollegien der beteiligten Schulen.
Ansprechpartner für das "Kommunale Suchtpräventions-Konzept für die Stadt Iserlohn" ist Jürgen Lensing beim Fachbereich Soziales, Jugend, Schule, Sport der Stadt Iserlohn, Telefon 02371 / 217-2232. Er steht auch gerne für Fragen und weitere Informationen zur Verfügung.
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