Iserlohn.
Bereits zum fünften Mal findet in Iserlohn ein internationales Workcamp der ijgd (Internationalen Jugendgemeinschaftsdienste) mit jungen Menschen aus der ganzen Welt statt. International heißt, dass Menschen aus vielen Ländern, aus verschiedenen kulturellen und gesellschaftlichen Hintergründen zusammenkommen. Jugend heißt, Teilnehmer im Alter von 16 bis 26 Jahren. Gemeinschaft heißt, Gruppen mit zirka vierzehn Teilnehmern leben und arbeiten gemeinschaftlich mit dem Ziel, das Zusammenleben selbst zu organisieren, einander in Alltagssituationen kennen zu lernen und so zu besserem Verstehen unterschiedlichster Menschen aus verschiedenen Nationen beizutragen. Dienste heißt, dass zusammen an einer gemeinnützigen Aufgabe gearbeitet wird, die in Beziehung zu dem örtlichen Kooperationspartner steht.
Veranstalter der Internationalen Workcamps ist der ijgd-Bundesverein e.V. (Mitglied im Deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverband) als gemeinnütziger Verein und Träger der internationalen Jugendarbeit. Er veranstaltet jährlich zirka 120 solcher Camps, die in der Regel drei Wochen dauern und während der Sommermonate in der gesamten Bundesrepublik stattfinden.
In Iserlohn arbeiten noch bis zum Ende dieser Woche vierzehn junge Frauen und Männer aus Spanien, der Urkraine, Russland, der Slowakei, Italien, Weissrussland und Deutschland bei verschiedenen Umwelt- und Naturschutzaufgaben im Stadtwald mit, zum Beispiel beim Zaunabbau und Brennholz messen. Außerdem helfen die jungen Leute bei dem Freischneiden von Waldwegen mit. Ihre Arbeitszeit beträgt wöchentlich 25 Stunden.
Projektträger in Iserlohn ist die Abteilung Garten und Forst der Iserlohner Stadtbetriebe (isb). Ansprechpartner sind isb-Leiter Uwe Ziemann und Stadtförsterin Julia Borghoff-Grundmann. Die Teilnehmer des Workcamps wohnen in einem Pfadfinderheim in Iserlohn. Die Gruppe versorgt sich selbst und hat dafür ein bestimmtes Budget von den ijgd zur Verfügung gestellt bekommen. Auf dem großräumigen Gelände der Unterkunft gibt’s einen Grillplatz. Außerdem ist ein Sandvolleyballplatz vorhanden. Angebote wie Frei- und Hallenbäder, Besuche des Museums und des Museumsdorfes Barendorf usw. werden gern angenommen.
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