|
Iserlohn.
In dieser Woche werden rund 72.000 Benachrichtungskarten für die Bundestagswahl am 18. September 2005 an die wahlberechtigten Iserlohnerinnen und Iserlohner mit der Post zugestellt. Zwar steht die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichtes, ob am 18. August eine vorgezogene Bundestagswahl stattfindet, noch aus. Dennoch laufen die Vorbereitungen für diesen Termin bereits auf Hochtouren, da für den Fall der Wahl Fristen einzuhalten sind.
Da in der kommenden Woche noch über eventuelle Beschwerden gegen die Zulassung oder Nichtzulassung von Wahlvorschlägen entschieden wird, kann die Stadtverwaltung Briefwahlanträge erst ab Montag, 29. August, bearbeiten. Ansonsten gilt aber wie gehabt: Wer Briefwahl beantragen möchte, kann dies ab dem genannten Datum im Briefwahlbüro im Rathaus I, Schillerplatz 7, im zweiten Untergeschoss, Zimmer U-205 (Eingang Lange Straße), mit dem vorgedruckten Antrag auf der Rückseite seiner Wahlbenachrichtigungskarte und gegen Vorlage des Personalausweises oder Reisepasses tun. Der Antrag muss persönlich gestellt werden. Wer den Antrag für einen anderen stellt, muss durch eine schriftliche Vollmacht nachweisen, dass er dazu berechtigt ist. Die Briefwahlunterlagen dürfen nur an den Antragsteller selbst, nicht aber an andere Personen, zum Beispiel Ehepartner oder Eltern und auch nicht an Personen mit Vollmacht, ausgehändigt werden.
Briefwähler können ihre Stimmen auch direkt im Briefwahlbüro abgeben. Das Büro ist zu folgenden Zeiten geöffnet:
- montags bis mittwochs: 8.00 bis 16.00 Uhr
- donnerstags: 8.00 bis 18.00 Uhr
- freitags: 8.00 bis 12.00 Uhr
Wer nicht persönlich ins Rathaus kommen kann, sollte den Briefwahlantrag in einem ausreichend frankierten Briefumschlag an das Wahlamt der Stadt Iserlohn, Schillerplatz 7, 58636 Iserlohn, schicken. Die Briefwahlunterlagen werden dann zugesandt. Außerdem ist es auch möglich, die Briefwahlunterlagen über die städtische Homepage unter www.iserlohn.de zu beantragen.
Wer bis zum 28. August noch keine Wahlbenachrichtigungskarte erhalten hat, sollte sich mit dem Wahlamt unter folgenden Rufnummern in Verbindung setzen: 02371 / 217 - 1660 und 1661.
In diesem Zusammenhang weist das Wahlamt der Stadt schon jetzt darauf hin, dass sich im Gegensatz zu den vorangegangenen Wahlen einige Adressen von Wahllokalen geändert haben. Es bittet deshalb darum, die Wahlbenachrichtigungskarte aufmerksam zu lesen, damit niemand am Wahltage vor verschlossenen Türen steht.
|