Iserlohn.
Man kennt sie von den Wahlberichterstattungen in den Medien: Kurz nach 18.00 Uhr werden am Wahlsonntag die ersten Hochrechnungen bekannt gegeben. Sie basieren im Wesentlichen auf repräsentativen Befragungen, die Meinungsforschungsinstitute mit Wählern nach dem Besuch ihrer Wahllokale durchführen. Gefragt wird zum Beispiel nach dem aktuellen und früheren Wahlverhalten, Alter und Geschlecht. Auch in Iserlohn ist am Sonntag der repräsentative Wählerwille gefragt. Die Institute Forsa und Infratest haben hierzu folgende vier Wahllokale ausgewählt:
- Grundschule Bleichstraße, Bleichstraße 33
- Haus der Begegnung, Aloysiusstraße 1
- Dietrich-Bonhoeffer-Gemeindehaus, Friedensstraße 13
- Bahnhofsgaststätte Letmathe, Bahnhofstraße 12
Die Befragung ist natürlich freiwillig und nach Aussage der Institute absolut anonym.
Alle 89 Wahllokale sind am Sonntag von 8.00 bis 18.00 Uhr geöffnet. In einigen Wahlbezirken wurden im Vergleich zur letzten Wahl die Wahlräume in andere Gebäude verlegt. Das städtische Wahlamt weist deshalb darauf hin, die Adress-Einträge auf den Wahlbenachrichtigungskarten zu beachten.
Bei der Briefwahl verzeichnet das Wahlamt eine Rekordbeteiligung: Bis heute sind rund 13.000 Briefwahlanträge eingegangen. Das ist mit 18,06 Prozent die höchste Briefwahlbeteiligung aller Zeiten in Iserlohn! Allein über 1.200 Anträge wurden davon per Internet über die städtische Homepage www.iserlohn.de gestellt. Bei der letzten Wahl gingen knapp 600 Anträge per Internet ein.
Noch bis zum morgigen Freitag, 16. September, ist es auch möglich, direkt im Briefwahlbüro im Rathaus I, Schillerplatz 7, Zimmer U-205 (Eingang Lange Straße), zu wählen. Das Briefwahlbüro ist morgen von 8.00 bis 18.00 Uhr durchgehend geöffnet.
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