Eine Veranstaltung im Rahmen des Lila Salons
Iserlohn.
Wie hat die Zeit des Krieges die Biografien der Frauen geprägt? Welche persönlichen Erlebnisse aus dieser Zeit tragen sie bis heute mit sich? Welche Stärken haben sie vielleicht gewonnen? Diese und weitere Fragen stehen im Mittelpunkt eines Gesprächs mit vier Iserlohner Zeitzeuginnen am Mittwoch, 12. Oktober, um 19.30 Uhr im Varnhagenhaus, Piepenstockstraße 21.
Moderiert wird der Abend von Mechtild Beike, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Iserlohn, und Götz Bettge, Leiter des Iserlohner Stadtarchivs, der außerdem in das Thema einführen wird. Musikalisch umrahmt wird die Veranstaltung von Beate Herbers (Gitarre und Gesang). Der Eintritt kostet vier Euro einschließlich Getränke und Imbiss (nur Abendkasse).
Vor dem Hintergrund ihrer Kriegs- und Nachkriegserfahrungen haben die Frauen ihr Leben und ihr gesellschaftliches Umfeld bis heute geprägt. Oft genug mussten sie in diesen Zeiten um ihr eigenes Überleben und das ihrer Familie kämpfen. Sie oder ihre Mütter haben den Wiederaufbau geleistet und oftmals vergeblich auf ihre Väter oder Brüder gewartet. Diese tief sitzenden Erfahrungen haben die Frauen ein Leben lang nicht mehr losgelassen. Sechzig Jahre nach 1945 sind Anlass genug, diese Frauen als Zeitzeuginnen zu befragen und ihnen auf ihren biografischen Spuren zu folgen. Es handelt sich um eine Veranstaltung im Rahmen des Lila Salons, durchgeführt von der Gleichstellungsstelle der Stadt Iserlohn und der Frauenarbeit im Ev. Kirchenkreis.
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