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Iserlohn.
Sozusagen als vorgezogenes “Weihnachtsgeschenk” übergab der Arnsberger Regierungspräsident Helmut Diegel jetzt zwei Bewilligungsbescheide über zusammen 3,85 Millionen Euro für die verkehrlichen Maßnahmen beim “Stadtbahnhof Iserlohn” an den Iserlohner Bürgermeister Klaus Müller.
Nach dem Erwerb großer Bahnflächen rechts und links der Gleise hat die Stadt die Möglichkeit, den Verkehr im Bahnhofsumfeld neu zu ordnen. Im Bereich des heutigen Bahnhofsgebäudes soll ein zentraler Omnibusbahnhof mit einer Mittelinsel und Haltekanten in der Umfahrung entstehen. Der ZOB kann dann von elf Bussen gleichzeitig genutzt werden. Ein Kombibahnsteig wird das direkte Umsteigen in den Zug ermöglichen.
Die neue P+R-Anlage mit siebzig Stellplätzen auf der Südseite der Bahngleise wird die Parksituation für die Nutzer des ÖPNV (Umsteiger) verbessern. Fahrradfahrer können in der neuen Bike und Ride-Anlage (B+R) ihre Fahrräder witterungsgeschützt abstellen.
Zur Verbesserung der verkehrlichen Situation werden die vorhandenen Knotenpunkte Altstadt / Rahmenstraße und Alexanderstraße / Rahmenstraße / Hugo-Fuchs-Allee zu einem Kreisverkehrsplatz zusammengefasst. Rahmenstraße und Alexanderstraße werden verkehrsgerecht umgestaltet.
Mit dem Bau soll im Frühjahr 2006 begonnen werden. Für die Maßnahme ZOB, P+R, B+R und Kombibahnsteig wurden der Stadt Iserlohn 1,87 Mio. Euro aus ÖPNV-lnfrastruktur-/ Regionalisierungsmitteln bewilligt. Für den Kreisverkehrsplatz und die erste Baustufe der Umgestaltung der Rahmenstraße bis Ende ZOB und der Alexanderstraße bis Zufahrt P+R-Anlage wurden 1,98 Mio. Euro Straßenbaufördermittel bewilligt. Für die Stadt verbleibt für diese beiden Maßnahmen ein Eigenanteil von rund 1,65 Millionen Euro.
Für die Anpassung der Bahnsteige und den behindertengerechten Zugang zum Bahnsteig ist nach dem Abschluss einer Bau- und Durchführungsvereinbarung mit der “Deutsche Bahn AG Station und Service” eine weitere Bewilligung in Höhe von 1,30 Millionen Euro vorgesehen.
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