Heiter-besinnliche Anekdoten um die berühmten Budapester Cafés und ihre Gäste
Iserlohn.
Auch in diesem Jahr bietet das Stadtmuseum Iserlohn einen der beliebten Kaffeehausnachmittage im Haus A in der Historischen Fabrikanlage Maste-Barendorf an der Baarstraße an. Am Sonntag, 22. Januar, um 15.00 Uhr stehen unter dem Titel “Budapest und die schwarze Suppe" heiter-besinnliche Anekdoten um die berühmten Budapester Cafés und ihre Gäste im Mittelpunkt des Geschehens:
"Es folgt noch die "schwarze Suppe”!" - Mit dieser Wendung begann während der Türkenkriege die Geschichte des Kaffees in der Donaumetropole. Um 1900 konnten sich die Budapester an rund sechshundert Kaffeehäusern erfreuen. Deren bekannteste sind bis heute das "Café New York", das "Gerbeaud", berühmt für seine erlesenen Backwaren, und das "Pilvax". In diesen Cafés versammelte sich ein illustrer Personenkreis (etwa die österreichische Kaiserin Sisi), um Literatur zu diskutieren, Scherze zu machen, sich der Liebe zu widmen oder gar eine Revolution anzustacheln.
Die Zuhörer dürfen sich freuen auf die Welt der großen ungarischen Kaffeehäuser der "Belle Époque" und ihrer Besucher in humorvollen Anekdoten aus den Federn von Petöfi bis von Doderer. Dazu locken Kaffee und Kuchen. Durch die Veranstaltung führen Wolfgang Hoffmann und Torsten Reters.
Karten zum Preis von acht Euro sind ab sofort in der Stadtinformation, Theodor-Heuss-Ring 24,Tel. 02371/217-1820, erhältlich.
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