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Iserlohn.
Die Stadt Iserlohn wird zukünftig die technische Betriebsführung der rund 150 städtischen Energieanlagen (Heizungsanlagen und Fernwärme-Übergabestationen in städtischen Gebäuden und sonstigen Einrichtungen) auf die Stadtwerke Iserlohn GmbH übertragen. Die Stadtwerke und das Kommunale Immobilien Management der Stadt (KIM), das für die Verwaltung der städtischen Immobilien zuständig ist, haben dafür gemeinsam einen Vertrag erarbeitet, der rückwirkend zum 1. Januar 2006 in Kraft tritt.
Ziel dieser Vereinbarung ist es, die technische Betriebsführung der Energieanlagen zu optimieren, um Energiekosten einzusparen. Gleichzeitig wird ein Beitrag zum Klimaschutz geleistet, da weniger Primärenergie verbraucht wird, sich somit die Schadstoffbilanz verbessert und weniger Kohlendioxid produziert wird.
Bisher ist es so, dass immer ein gewisser Anteil der Energie (Öl, Gas, Pellets) beim Erzeugen der Wärme in den Anlagen verloren geht. Hinzu kommt der Verlust von Wärme zum Beispiel durch die fehlerhafte Einstellung einer Anlage oder durch Betriebsstörungen.
Hier verfügen die Stadtwerke über das technische Know-how und das erforderliche Personal, um zukünftig nach Absprache mit KIM in Zusammenarbeit mit heimischen Fachfirmen die Energieanlagen zu optimieren und bisherige Wärmeverluste zu reduzieren.
Für die Stadt hat das den Vorteil, dass so nicht nur der Verlust der Wärme und damit die Energiekosten gemindert werden. Sie erhält auch umfangreiches Datenmaterial über die Energieanlagen, die es zukünftig möglich machen, schneller einzugreifen, wenn Probleme entstehen. Außerdem sind diese Daten für die Planung neuer Energieanlagen und für die Beratung der Nutzer notwendig.
Für die Nutzer der städtischen Gebäude und Einrichtungen ändert sich durch den Vertrag zwischen Stadt und Stadtwerke nichts. Für sie bleibt KIM in allen Energiefragen der Ansprechpartner.
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