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Pressemitteilung vom 23.01.2006
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Lila Salon am Mittwoch, 1. Februar - Thema: Frauen in Afghanistan
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Iserlohn. Auf Einladung der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Iserlohn und des Ev. Kirchenkreises ist am Mittwoch, 1. Februar, um 19.30 Uhr, im Rahmen der Veranstaltungsreihe “Lila Salon” Karla Schefter zu Gast im Varnhagenhaus, Piepenstockstraße 21, in Iserlohn. In einem Dia-Vortrag berichtet sie über die Situation afghanischer Frauen auf dem Land und in der Stadt. Der Eintritt kostet vier Euro und schließt Getränke und einen kleinen Imbiss mit ein. Der Eine-Welt-Laden Iserlohn bietet außerdem während der Veranstaltung eine Kostprobe verschiedener Weine an.

Wie kaum eine andere kennt Karla Schefter die Lebensverhältnisse der Frauen in Afghanistan. Seit mehr als siebzehn Jahren lebt sie selbst dort und hat einen unmittelbaren Einblick in den Alltag der Frauen. Sie weiß um ihre Freuden, Leiden und Nöte, ihren Glauben und ihre Traditionen. Die ehemalige leitende OP-Schwester aus Dortmund ist heute Leiterin des Krankenhauses in Chak-e-Wardak, 65 km südlich von der afghanischen Hauptstadt Kabul.

Zwar sind die Taliban weg, und der Wiederaufbau hat begonnen. Dennoch sind Geld, Arbeit und Bildung knapp, besonders für Frauen. Wenige von ihnen finden einen Job in der Stadt oder sind in Projekten tätig, die mit ausländischer Hilfe entstanden sind. Auf dem Land jedoch scheint die Zeit stehen geblieben zu sein. Hier trauen sich die Frauen nur verhüllt auf die Straße und haben kaum Rechte. Das Sagen haben weiterhin die alten Kriegsherren und lokalen Stammesfürsten. Eine große Rolle spielen dabei die Tradition und die Gesellschaft. Doch Karla Schefter hat es geschafft, Frauen auszubilden und ihnen Arbeit zu geben. In ihrem Krankenhaus schuf sie ein komplettes Ausbildungszentrum für Frauen. Hier können sie zum Beispiel den Beruf der Hebamme, Krankenschwester oder Physiotherapeutin erlernen. Es ist eines der Hauptanliegen von Karla Schefter, die Situation der Frauen zu verbessern. Außerdem errichtete sie eine Frauen- und Kinderstation. Von den monatlich zirka 3000 Patienten sind siebzig Prozent Frauen und Kinder. Dabei geht es ihr um die Sorge für diejenigen, die zu den Ärmsten und Rechtlosesten in der Gesellschaft gehören. Die mittlerweile 64-jährige wurde mit zahlreichen Ehrungen und Preisen ausgezeichnet. Sie erhielt unter anderem das Bundesverdienstkreuz und war Bambi-Preisträgerin.

Über alle Veranstaltungen des Reihe “Lila Salon” informiert ein Faltblatt, das in den Einrichtungen der Stadt Iserlohn ausliegt. Weitere Informationen gibt’s unter der Telefonnummer 02371/217-1330.



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