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Pressemitteilung vom 16.03.2006
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Projekt “Integration - Iserlohn” vorgestellt
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Iserlohn. Im Rahmen eines Pressetermines stellten gestern der Verein isi (Integrative Sozialarbeit Iserlohn) als beauftragter Projektträger und der Bereich Ausländerangelegenheiten der Stadt Iserlohn das Projekt “Integration - Iserlohn” vor:

Durch das seit dem 1.1.2005 geltende Aufenthaltsgesetz wird unter dem Motto "Fördern und Fordern" erstmals die Absicht einer sprachlichen und gesellschaftlichen Integration von Neuzuwanderern und bereits hier lebenden ausländischen Staatsangehörigen gesetzlich geregelt.

Um die Vielzahl der Integrationsmöglichkeiten besser miteinander vergleichen zu können und überhaupt einen Überblick über die Angebote in Iserlohn zu bekommen, wurde in den letzten Monaten eine umfassende Bestandsaufnahme vorgenommen. Alle mit Integration und Sprache befassten Organisationen und Träger waren eingeladen, ihre Angebote in das Projekt “Integration - Iserlohn” einzubringen.

Entstanden sind eine interaktive Datenbank im Internet unter der Adresse www.integration-iserlohn.de und eine Broschüre mit den wichtigsten Inhalten der Internetseite. Beides soll Iserlohner Migrantinnen und Migranten helfen, sich in ihrer neuen Heimat besser zurechtzufinden. Die Angebote auf der Internetseite reichen von “Erste Schritte für Neuzuwanderer” über Infos zu “Beratung”, “Sprache” und Sprachkursen, bis zu “Arbeit” “Wohnen” und “Freizeit”.

Gleichzeitig bietet die Datenbank, in die alle Anbieter von Sprachkursen ihre Angebote selbstständig eingeben können, eine wertvolle Unterstützung für die Arbeit der Ausländerbehörde. Bei der Beratung der Migranten ist es den Mitarbeitern jetzt zum Beispiel möglich, mithilfe der Datenbank gemeinsam mit den Migranten Sprachkurse direkt und passgenau auszuwählen.

Bürgermeister Klaus Müller begrüßte das mit Landesmitteln geförderte Integrationsprojekt und erklärte unter anderem: “Ich hoffe und wünsche mir, dass ein Forum geschaffen worden ist, mit dem alle mit dem Thema Integration in Iserlohn befassten Institutionen und Einwohner unserer Stadt eine Orientierungshilfe finden. Wir können damit gemeinsam dem gesellschaftlichen Ziel der Integration von Migrantinnen und Migranten in unserer Stadt ein Stück näher kommen. Voraussetzung hierfür ist allerdings, dass die Angebote auch angenommen werden. Integration ist notwendig und möglich, wenn die Bereitschaft dazu vorhanden ist. Eine der Grundvoraussetzungen ist das Erlernen der deutschen Sprache, um Verständigung überhaupt erst möglich zu machen.”

Im zweiten Projektschritt plant isi e. V., die Internetseite und die Broschüre auch in türkisch und russisch anzubieten. Außerdem soll das Projekt demnächst gezielt in den Iserlohner Schulen bekannt gemacht werden, damit das Informationsangebot auch auf diesem Wege in die Familien gelangen.

Die Broschüre “Integration - Iserlohn” gibt es beim Bereich Ausländerangelegenheiten im Rathaus am Schillerplatz und bei den üblichen Auslagestellen.

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Broschüre "Integration Iserlohn"



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