Nächster Lila Salon am Donnerstag, 29. März
Iserlohn.
Ganz im Zeichen des Biedermeier steht die nächste Veranstaltung des Lila Salon am Mittwoch, 29. März, um 19.30 Uhr, im Varnhagenhaus, Piepenstockstraße 21. Unter dem Titel “Für die Stubenluft wie geschaffen”, referiert die Kunsthistorikerin und Museumsleiterin Jutta Törmig-Struck über eine Zeit, in der die Frauen noch sanft und engelsgleich waren.
Frauen und Männer lebten in der Zeit des Biedermeier (1820 -1850) streng getrennt. Während die Männer das öffentliche Leben, Wirtschaft und Politik bestimmten, hatten die Frauen für eine harmonische häusliche Atmosphäre zu sorgen. Frauen sollten ihre wahren Fähigkeiten im Haus und nicht im Kopf entfalten. Ein Reihe von Tugenden bestimmten ihren Lebensweg. Dazu gehörten Fleiß , Reinlichkeit, Ordnungsliebe, Demut und Sanftheit. Das frühe 19. Jahrhundert war auch die Epoche der Empfindsamkeit. Gefühle wurden gepflegt und gezeigt. Wie sehr die Vorstellungen des Biedermeier die Menschen ihrer Zeit und bis ins 20. Jahrhundert geprägt haben, wird der Vortrag erhellen.
Aber nicht nur der Vortrag, sondern auch der musikalische Beitrag vermittelt einen Eindruck von dieser Zeit. Die Sängerinnen Simone Asua-Honert und Susanne Pritz werden am Klavier begleitet von Gisela Stahlschmidt.
Der Eintritt kostet vier Euro an der Abendkasse. Für Nachfragen stehen die Veranstalterinnen - Ev. Kirchenkreis und Gleichstellungsstelle der Stadt Iserlohn - unter der Telefonnummer 02371/217-1330 gerne zur Verfügung.
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