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Iserlohn.
Die städtische Abteilung Natur und Umwelt bittet alle Autofahrer, in den kommenden Wochen verstärkt Rücksicht auf wandernde Amphibien, insbesondere Kröten, zu nehmen. Steigende Temperaturen, die auch nachts über fünf Grad Celsius liegen, in Verbindung mit hoher Luftfeuchtigkeit veranlasst die Tiere, zu ihren angestammten Laichplätzen zu wandern, vor allem ab Einbruch der Dunkelheit bis zur Morgendämmerung.
Von der Krötenwanderung häufig betroffene Bereiche sind
- Dullrodt/Abbabach
- Griesenbraucker Straße (ab Seilersee bis Keuzung Landhauser Straße)
- Grüner Talstraße (freie Strecke oberhalb Dannenhöfer bis Dahlsen)
- Hellweg (zwischen Autobahnbrücke und Möbelhaus)
- Helmke (gegenüber Kupferbergstraße)
- Kuhloweg
- Leckingser Straße (in Höhe des Hofes Moneke)
- Schirrnbergstraße (im Bereich der beidseitig liegenden Teiche und des langgestreckten Siepens)
- Stenglingser Straße
Autofahrer sollten die Straßenabschnitte, die in den “Wanderungszeiten” durch entsprechende Hinweisschilder gekennzeichnet sind, möglichst meiden oder dort besonders vorsichtig fahren. Auch auf eventuelle Helfer, die Kröten aufnehmen und über die Straße tragen, ist zu achten.
Wer zudem mitbekommt, dass Tiere, Kaulquappen oder Laich an Gewässern gestört, verletzt oder entnommen werden, sollte die Untere Landschaftsbehörde des Märkischen Kreises, Telefon 02351/966-6396, oder die Polizei benachrichtigen. Amphibien gehören zu den nach Artenschutzverordnung geschützten Tierarten.
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