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Iserlohn.
Am 26. April jährt sich zum 20. Mal die Katastrophe von Tschernobyl. Aus diesem Anlass stellt der VHS-Arbeitskreis Energiewende das Thema Atomenergie in den Mittelpunkt der nächsten Veranstaltung am Dienstag, 25. April, um 19.00 Uhr im VHS-Gebäude, Stennerstraße 3, Raum 03.
Zunächst ist Physik angesagt: Mit einfachen, leicht verständlichen Experimenten wird gezeigt, was überhaupt radioaktive Strahlung ist, wie sie gemessen wird und wie sie auf Menschen wirkt. Die Stichworte Atomspaltung, Kettenreaktion, Uranabbau, Anreicherung, Wiederaufarbeitung, Entsorgung und Endlagerung begleiten den Aufbau eines Kernkraftwerks. Die Chancen und Risiken, Anspruch und Wirklichkeit der Atomwirtschaft werden vorgestellt und das, was sich vor zwanzig Jahren in Tschernobyl abspielte und in Iserlohn.
Auch das Prinzip der Stromgewinnung in konventionellen Kraftwerken, Wind- und Wasserkraftwerken und das Besondere an Sonnenkraftwerken wird in Experimenten vorgeführt. Wie eine Energieversorgung der Zukunft aussehen kann ohne Gefahren für Natur und Mensch, steht zum Abschluss der Veranstaltung auf dem Programm, zu der alle Interessierten herzlich eingeladen sind, die das Knattern eines Geigerzählers hören oder sehen wollen, wie ein Generator und eine Solarzelle Strom erzeugen oder auch über Energiepolitik diskutieren möchten. Die Veranstaltung ist entgeltfrei.
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