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Iserlohn.
Sieben Mädchen im Alter von zwölf bis fünfzehn Jahren lernten kürzlich die Iserlohner Höhlenwelt kennen. Fern Ströter vom städtischen Sozialraumteam Nord-West und Jugendreferentin Almuth Gärtner vom Evangelischen Jugendreferat hatten zu diesem Erlebnis der besonderen Art eingeladen.
Unter Anleitung der Höhlenführer Benjamin Solveig und einem weiteren Mitglied der Speläogruppe Letmathe erkundeten die Mädchen die Bunkerhöhle an der alten B 7. Bevor sie - ausgestattet mit Schutzhelmen und Lampen - an der Igelstraße in die Höhle einstiegen, galt es zunächst, die eigene Angst vor Spinnen und vor der Dunkelheit zu überwinden.
Der Eingang der Bunkerhöhle fällt relativ steil ab bietet nicht viel Platz, sodass die jungen “Höhlenforscherinnen” auf allen Vieren durch Wasserpfützen und zum Teil durch nur etwa siebzig Zentimeter hohe Gänge robben mussten, um einen größeren Höhlenraum zu erreichen. Von dort aus ging es auf dem Hinterteil rutschend über Steinblöcke immer tiefer in die Höhle hinein. Neben guter Kondition war bei der Exkursion vor allem Teamwork gefragt. Zwischendurch erklärten die beiden Speläologen den Mädchen die Besonderheiten der Höhle und ihrer Tropfsteine. Aber auch Geschichten von Höhlenspinnen wussten die Höhlenführer zu erzählen, was bei den Mädchen den einen oder anderen lauten Schrei hervorrief.
Den Rückweg schafften sie mit Bravour und nachdem alle wieder aus der Höhle herausgekrabbelt waren, “begutachteten” sie erst einmal ihre dreckige Kleidung. Zum Abschluss stand dann noch eine Führung durch die Dechenhöhle auf dem Programm. Nach vier Stunden ging ein erlebnisreicher Nachmittag zu Ende.
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