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Münster,09.06.2006

Konsequent gegen Stalking vorgehen
Arbeitskreis Gewaltschutzgesetz hat speziell für Münster ein neues Faltblatt für Stalkingopfer aufgelegt

Münster (SMS) Belästigen, verfolgen, terrorisieren und bedrohen - "Stalking" wird immer mehr Thema. Speziell für Münster hat der Arbeitskreis Gewaltschutzgesetz jetzt ein Faltblatt aufgelegt, das Stalking-Opfern hilfreiche Tipps an die Hand gibt. Überdies informiert die Broschüre mit einem Adressteil über Beratungsstellen.

Liebeswahn, Macht, Rache sind nicht allein männliche Motive für die penetrante Verfolgung. Auch Frauen greifen zu Stalking, sind Täterinnen, quälen ihre Opfer. Doch in den meisten Fällen ist ein Mann der Stalker und eine Frau sein Opfer. Aus diesem Grund richtet sich das Faltblatt vor allem an Frauen. Nützlich sind die Informationen indes auch für indirekt Betroffene - Angehörige, Freunde, Arbeitskollegen, Helfende.

Der Arbeitskreis Gewaltschutzgesetz ist ein Team von Vertreterinnen aus Frauenhäusern, Beratungsstellen, Polizei, Justiz, Medizin, Sozialamt, Kommunaler Sozialer Dienst und städtischem Frauenbüro. Erhältlich ist das Faltblatt im Frauenbüro im Stadthaus 1, in der Stadtbücherei und vielen weiteren Stellen in Münster.

Foto: Mitglieder aus dem Arbeitskreis Gewaltschutzgesetz präsentieren die Informationen für Stalking-Opfer. Foto: Veröffentlichung honorarfrei.


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