Zum dritten Mal in Folge Überschuss erwirtschaftet
Iserlohn.
In der jüngsten Sitzung des Betriebsausschusses wurde der Jahresgewinn 2005 auf 165.624 Euro beziffert. Damit übertrafen die Iserlohner Stadtbetriebe wie bereits in den Vorjahren seit ihrer Gründung die gesteckten Erwartungen. Betriebsleiter Uwe Ziemann begründet dies mit den vorgenommenen Rationalisierungen: "Allein in den letzten fünf Jahren sind rund zehn Prozent der Stellen oder zwanzig Arbeitsplätze abgebaut bzw. nicht wiederbesetzt worden." Positiv mache sich darüber hinaus die gestiegene Nachfrage auf dem Holzmarkt bemerkbar, so dass der Holzeinschlag im letzten Jahr 8.500 Festmeter erreichen und der Stadtwald wieder Gewinn abwerfen konnte.
Der Stellenabbau, so Ziemann, könne allerdings nicht so ohne weiteres weitergehen. Schon lange reichen die städtischen Kapazitäten beispielsweise für den Winterdienst nicht aus. Hier lassen die Iserlohner Stadtbetriebe heute etwa ein Drittel der Gesamtleistungen von privaten Dienstleistern erledigen. Gleichzeitig steigen die Ansprüche in der Grünpflege ständig. Mit jedem neuen Baugebiet kommen neue Kinderspielplätze und Grünflächen hinzu, die gepflegt werden müssen. Genauso wächst mit jedem neuen Baugebiet der Umfang der Straßen und der Kanalisation, die von den Iserlohner Stadtbetrieben unterhalten werden.
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