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Pressemitteilung vom 02.11.2006
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50. Jahrestag der ungarischen Revolution - Bürgermeister besuchte Nyíregyháza
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Iserlohn. Ungarn beging in diesem Jahr den 50. Jahrestag der ungarischen Revolution und des Freiheitskampfes von 1956. Für die ungarische Geschichte im 20. Jahrhundert gilt über den friedlichen Systemwechsel 1989 hinaus die Revolution und der Freiheitskampf von 1956 als der wichtigste, allgemein hoch geschätzte und bedeutendste Freiheitskampf.

Auch für die Selbstverwaltung der Iserlohner Partnerstadt Nyíregyháza war das würdige Begehen des nationalen Jahrestags eine wichtige Aufgabe. Deshalb hatte die Stadt in Zusammenarbeit mit der Gebietskörperschaft des Komitats Szabolcs-Szatmár-Bereg eine mehrtägige Festveranstaltung geplant, zu der die Bürgermeisterin Judit Csabai auch Bürgermeister Klaus Müller einlud.

Den Iserlohner Bürgermeister und den Städtepartnerschaftsbeauftragten Klaus-Dieter Grüner erwartete vom 22. bis 24. Oktober ein vielfältiges Programm. Schwerpunkt waren die Gedenkveranstaltungen zum Volksaufstand. Es begann mit einer Gedenkfeier im Zsigmond-Móricz-Theater, in der die Kämpfer für die Freiheit von 1956 geehrt wurden.

Im Anschluss daran hatte Klaus Müller Gelegenheit, im Stadtfernsehen ein Gespräch mit Pressevertretern zu führen und auf die Veranstaltungen in Iserlohn zum Volksaufstand 1956 hinzuweisen, die am 10. November stattfinden. Danach beteiligte er sich an einem Fackelzug vom Theater zu verschiedenen neuen Gedenktafeln. Bei der Gedenktafel des Ministerpräsidenten Imre Nagy legte Klaus Müller einen Kranz nieder. An dem beeindruckenden Fackelumzug nahmen rund 200 Bürgerinnen und Bürger teil.

Am folgenden Feiertag, am Tag der Republik, wurden weitere Gedenktafeln enthüllt in Erinnerung an Freiheitskämpfer, die ihr Leben gelassen haben oder zu langjährigen Haftstrafen verurteilt wurden. So befinden sich jetzt am Gebäude des Lokalfunks, des Gefängnisses und an einem Privathaus neue Gedenktafeln, die auf die Ereignisse um den Volksaufstand hinweisen.

Höhepunkt am Tag der Republik war die Enthüllung und Einweihung des Denkmals auf dem Platz der Helden, ein Kunstwerk von Sándor Györfi, einem früheren Teilnehmer am Sommerlager des Kultursymposions M in Iserlohn. Hier sprachen István Tukacs als Parlamentsabgeordneter, Dr. Fazekas als Geschichtsforscher der Stadt und Klaus Müller als Bürgermeister der Partnerstadt Iserlohn.

Nach einem anschließenden Stehempfang im Rathaus wurden verschiedene Ausstellungen im Zusammenhang mit den Ereignissen von 1956 besucht. Besonders bemerkenswert ist auch die Herausgabe einer gemeinsamen Broschüre der Archivleiter von Nyíregyháza und Iserlohn mit dem Titel "Die Frage der Ungarn-Flüchtlinge von 1956 in Iserlohn".

Bürgermeisterin Judit Csabai betonte, wie wichtig für die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Nyíregyháza der Besuch des Bürgermeisters der deutschen Partnerstadt ist, weil die geschichtlichen Ereignisse am Ende des 20. Jahrhunderts viele Parallelen aufzeigen.

In Nyíregyháza gab es keine Demonstrationen und Ausschreitungen zu den Feierlichkeiten, wie sie in der Hauptstadt Budapest vorgekommen sind.

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50. Jahrestag der ungarischen Revolution
Bürgermeister Klaus Müller und Städtepartnerschaftsbeauftragter Klaus-Dieter Grüner nahmen am Fackelzug teil.



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