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Pressemitteilung vom 19.01.2007
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Vorläufige Schadensbilanz der Stadt Iserlohn
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Verheerende Schäden im Stadtwald - Vorläufig keine Waldspaziergänge!

Iserlohn. “Die Schäden sind verheerend, das volle Ausmaß noch gar nicht abzusehen.” Die Betroffenheit über die Verwüstungen, die der Orkan “Kyrill” im Iserlohner Stadtwald angerichtet hat, waren Stadtförsterin Julia Borghoff-Grundmann und Uwe Ziemann, Leiter der Iserlohner Stadtbetriebe, deutlich anzumerken. Wie überall in Deutschland und ganz Europa wurden auch hier teilweise die Bäume flächendeckend entwurzelt und umgelegt. Wieviele es sind, lässt sich zurzeit noch gar nicht sagen. Kreuz und quer liegen die Baumstämme und Äste, viele Waldwege sind nicht mehr passierbar. Die Lägertalstraße, der Asbecker Weg, der Honselweg und der Danzweg mussten gesperrt werden, bis kurz vor Mitternacht waren die Mitarbeiter der Stadtbetriebe gestern im Einsatz. Seit heute früh laufen bereits die Aufräumarbeiten. “Wir werden erst die Straßen freiräumen, dann die Wanderwege und zuletzt die Nebenwege”, so Uwe Ziemann. Noch immer besteht die Gefahr, dass Bäume umstürzen und Äste abbrechen. Deshalb bittet die Stadt Iserlohn dringend darum, in den nächsten Tagen auf Waldspaziergänge zu verzichten! Auch in den innerstädtischen Parks, wie im Volksgarten, im Park von Haus Letmathe oder auf der Alexanderhöhe ist erhöhte Vorsicht geboten. Viele Äste, die nur angebrochen sind, können beim nächsten kräftigen Windstoß herabfallen. Gefahr droht auch auf den Friedhöfen. Hier mussten die Stadtbetriebe heute früh ein Dutzend Bäume wegräumen oder vorsorglich fällen. Insgesamt werden die Aufräumungsarbeiten sicher einige Wochen in Anspruch nehmen.

Vergleichsweise glimpflich erscheinen bisher dagegen die Schäden, die “Kyrill” aus städtischer Sicht ansonsten verursacht hat: Verstopfte Gullis und Durchlässe in Straßengräben, jede Menge Äste und Unrat auf den Straßen und zwei Werkstatt-Dächer, die bei den Iserlohner Stadtbetrieben weggeflogen sind. Auch bei Kanälen und Gewässern sind bisher keine gravierenden Schäden erkennbar. Den Seilersee hatte die Stadt vorsorglich abgesenkt. Er hat durch den Regen zurzeit mit 204,80 über NN sein normales Stauziel erreicht.

Auch das Kommunale Immobilien Management (KIM) meldet in einer ersten Bilanz relativ glimpfliche Schäden bei den städtischen Gebäuden: Wassereinbruch durch lose Dachziegel und abgerissene Dachbahnen bei einigen Schulgebäuden, mehrere zerstörte Lichtkuppeln, ein abgerissenes Vordach, eine Fensterscheibe und mehrere Türanlagen, die der Wind eingedrückt hat.



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