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Iserlohn.
Ab sofort können sich alle Interessierten darüber informieren, wie die Iserlohner Eissporthalle nach dem Umbau aussehen wird. Möglich wird dies durch ein Modell, das die Modellbaugruppe der Iserlohner Feuerwehr originalgetreu im Maßstab 1 : 87 in ihrer Freizeit erstellt hat und das nun im Foyer des Rathauses am Schillerplatz zu sehen ist. Im Rahmen eines Pressetermins stellten gestern Bürgermeister Klaus Müller, Kämmerer Harald Drees, die Verantwortlichen des Kommunalen Immobilien Managements der Stadt (KIM) und natürlich die Hauptakteure, die Mitglieder der Modellbaugruppe, das gelungene Arbeitsergebnis vor. Dabei gab es Lob von allen Seiten für die Feuerwehrleute und noch ein besonderes Bonbon des Bürgermeisters: Er überreichte der Modellbaugruppe einen Scheck über 260 Euro für die Unterstützung ihrer weiteren Arbeit. Das Geld stammt aus der jährlichen Ausschüttung der Feuerversicherung und ist für solche Förderzwecke gedacht.
Modell der erweiterten Eissporthalle: Der Rat der Stadt Iserlohn hat am 26.09.2006 den Baubeschluss für die Erweiterung der Eissporthalle gefasst. Um den geplanten Umbau zu veranschaulichen, hat das Kommunale Immobilien Management der Stadt, das bei dieser Maßnahme für die Projektleitung, die Entwurfsplanung und die Bauleitung zuständig ist, die Modellbaugruppe der Iserlohner Feuerwehr gebeten, ein Modell der erweiterten Eissporthalle zu erstellen. Die Gruppe hat das Modell in rund 300 Arbeitsstunden erstellt. Fast alle Mitglieder haben tatkräftig mitgeholfen, wobei Christian Milde mit über 200 Stunden den Löwenanteil bewältigte.
Der Umbau: Der Umbau zur Erweiterung der Eissporthalle am Seilersee hat in diesem Monat begonnen. An der Nord-West-Seite der Halle entsteht ein 30 x 16 m großer VIP-Bereich. An der Nord-Ost-Seite wird ein Gastronomiebereich errichtet und die Stehplatztribünen werden erweitert. Über zwei Laubengänge sind dann die VIP-Bereiche untereinander erreichbar. Ein Lasten- und Behindertenaufzug gewährleistet sowohl die Belieferung der Catering- Bereiche als auch den barrierefreien Zugang zum Obergeschoss.
Die Besucherkapazität der Eissporthalle wird durch die Erweiterung von 4.500 auf 4.963 Plätze erhöht.
Kosten: Baukosten: ca. 2.000.000,00 Euro Rauchmeldeanlagen, Trafostation: ca. 150.000,00 Euro
(Der Innenausbau wird von den Iserlohn Roosters in Eigenregie übernommen.)
Projektleitung, Entwurfsplanung, Bauleitung: Heinz Venghaus, Architekt, Kommunales Immobilien Management der Stadt (KIM) Silvia Ehm, Planung, Kommunales Immobilien Management der Stadt (KIM)
Ausführungsplanung, Bauarbeiten: Bauunternehmen Verfuß GmbH, Hemer
Haustechnik: Ing.-Büro Deitmer, Hemer
Elektroplanung: Ing.-Büro Schütte, Iserlohn-Letmathe
Baugrunduntersuchung: Ing.-Büro Hermann Schoof, Essen
Tragwerksplanung: Ing.-Büro Günter Werner, Menden
Sicherheits- und Gesundheitsschutz-Koordination: Ing.-Büro Günter Werner, Menden
Prüfstatik: Prof. Dr.-Ing. Jürgen Güldenpfenning, Aachen
Brandschutzsachverständiger: Heribert Ramb, Iserlohn
Das Modell der Eissporthalle bleibt voraussichtlich bis zum Beginn der Sommerferien, also bis Mitte Juni, im Foyer des Rathauses am Schillerplatz zu sehen. Übrigens, wer mehr wissen möchte über die Arbeit der Modellbaugruppe, kann sich auf ihrer Homepage unter www.modellbaugruppe-fwi.de informieren.
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