Europatage im Mai
Iserlohn.
Vor fünfzig Jahren, am 25. März 1957, haben Belgien, Deutschland, Frankreich, Italien, Luxemburg und die Niederlande die "Römischen Verträge" unterzeichnet. Damit wurde der Grundstein zu einer beispiellosen Erfolgsgeschichte gelegt: Der erste Schritt zur Europäischen Union.
“Trotz aller Kritik und Vorbehalte gegen Entscheidungen der Europäischen Union, die sich vor allem auf den Bürokratismus und die Bürgerferne beziehen, darf man nicht vergessen, was diese Idee, die nach dem Krieg geboren wurde, mit bewirkt hat: Über ein halbes Jahrhundert Frieden.”
Der Iserlohner Beitrag zum 50. Geburtstag ist die Ausrichtung der Iserlohner Europatage vom 5. bis 9. Mai mit einer Reihe von Veranstaltungen mit europäischem Bezug, an denen die Freunde aus den Iserlohner Partnerstädten einen großen Anteil haben:
Zum Beispiel stellen sich im Rahmen eines Europafestes auf dem Rathausplatz die Partnerstädte kulinarisch und mit Informationsständen vor. Auf einer Bühne präsentieren sich Musik- und Tanzgruppen aus Chorzów, Nyiregyháza, Nowotscherkassk, Almelo und Auchel. Ein gemeinsamer Auftritt dieser Gruppen am Abend im Letmather Saalbau rundet den Tag ab. In der Musikschule Iserlohn tritt der Gitarrist Slawomir Wittkowski aus Chorzów auf. Eine russische Jugendballett-Tanzgruppe trainiert mit Iserlohner Balletttänzerinnen für einen gemeinsamen Auftritt im Parktheater. Außerdem werden sich die Gäste aus den Partnerstädten mit Iserlohnern über europäische Themen austauschen: Wie soll das Europa der Zukunft aussehen? Wie sind in den jeweiligen Ländern die Erwartungen an die EU? Was bringt uns eine gemeinsame Verfassung? In Kooperation mit der Volkshochschule geht es auf Stadtrundfahrt unter dem Titel "Wo steckt Europa in Iserlohn?". Zum Abschluss der Europatage findet dann mit Unterstützung des Europe Direct Informations-Relais der Konrad-Adenauer Stiftung aus Dortmund in der Städtischen Galerie ein Bürgerforum zur Europäischen Union statt.
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