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Pressemitteilung vom 03.04.2007
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Die Waldkiefer ist “Baum des Jahres 2007"
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Iserlohn. Spaziergänger und Wanderer mögen ihn meist - den charakteristischen aromatischen Duft der Kiefernwälder. Die Waldkiefer oder Föhre (Pinus sylvestris) wurde jetzt “Baum des Jahres 2007". Das Kuratorium "Baum des Jahres" hat damit eine Baumart ausgewählt, die eine "bescheidene Schönheit mit zähem Überlebenswillen" darstellt. Das berichtet die städtische Abteilung Natur und Umwelt, die den “Baum des Jahres” vorstellt:

Die Waldkiefer ist verbreitet in Europa und Asien, vom Tiefland bis in Höhen von 2.200 Metern (zum Beispiel im Wallis oder Engadin). Sie wird bis zu 600 Jahre alt und bis zu 35 Meter hoch. Das harzreiche Holz - Kien genannt - gab der Kiefer seit dem 15. Jahrhundert ihren Namen: Kiefer = Kienföhre.
In Deutschland ist die Waldkiefer die zweithäufigste Baumart (Anteil von zirka 25 Prozent). Als wahrer “Überlebenskünstler” ist sie sehr anpassungsfähig an Klimaextreme, nimmt zum Beispiel bei langer heißer Trockenheit geringeren Schaden und gedeiht auch auf mageren Böden und Extremstandorten (felsige, sandige oder moorige Bereiche) besser als andere Baumarten. Besonders in Mischwäldern kann sie sich gut “behaupten”. Allerdings braucht sie sehr viel Licht. Sie wächst sogar in Felsritzen. Hier zeigt sie selbst nach Jahrzehnten einen bonsaiähnlichen Wuchs und profitiert von ihrem sehr tiefreichenden Wurzelstock, der sie sehr standsicher macht.
Als Monokulturen sind sie allerdings anfällig für Waldbrände sowie für Insekten- und anderen Parasitenbefall. An den Wurzeln von Kiefern wurden bislang über fünfzig verschiedene Pilzarten festgestellt, unter anderem auch Mykorrhizapilze, die in einer Lebensgemeinschaft mit dem Baum leben und ihm Nährstoffe und Wasser leichter zugänglich machen. Das gilt auch für den Fliegenpilz.
Die Borke der Waldkiefer ist meist “zweigeteilt”. Im unteren Stammbereich weist der Baum eine dicke längsgefurchte, grau- bis rotbraune Schuppen- oder Plattenborke auf. Im oberen Bereich ist es eine eher papierartig abblätternde glatte rotgelbe bis rostrote sogenannte Spiegelborke.

Verwendet wird das Kiefernholz mit seinem warmen Farbton unter anderem als Möbelholz aber auch als Konstruktionsholz. Kiefernölextrakte werden für Massageöle, Badezusätze und als Bestandteil von Medikamenten (Einreibungen oder Inhalationsmittel) bei Bronchialbeschwerden eingesetzt. Für Schmuckliebhaber interessant ist auch die Nutzung von Bernstein als Relikt von Kiefernharztropfen aus einer Zeit vor 50 Millionen Jahren.



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Baum des Jahres 2007
Die Waldkiefer, der “Baum des Jahres 2007", ist auch im Iserlohner Stadtwald oder in der Iserlohner Heide “zuhause”.



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