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Iserlohn.
Die Stadt Iserlohn wird ab dem 1. August einen neuen Weg bei der Plakatwerbung einschlagen.
Zu veranstaltungsreichen Zeiten wirkte das Stadtbild oft unaufgeräumt und ungepflegt. Teilweise wurden mehrere Plakate übereinander an Laternenmasten angebracht, die Anzahl der Schilder stieg jährlich und zu guter Letzt sorgten schlechte Witterungsbedingungen für unansehnliche Plakatanschläge.
Dieser Zustand soll nun ein Ende haben.
Zusammen mit der Firma Städtewerbung Schnelle GmbH hat die Stadtverwaltung ein Konzept entwickelt, das einerseits für ein sauberes Stadtbild sorgen und andererseits für alle Beteiligten unkompliziert sein soll. Der Rat der Stadt Iserlohn hat dieses Konzept in seiner Sitzung am 24. April beschlossen.
Konkret sieht das neue Iserlohner Plakatierungsmodell so aus:
- Das durch die Stadt beauftragte Unternehmen Städtewerbung Schnelle GmbH ist künftig in Eigenregie für Plakatierungen im Iserlohner Stadtgebiet zuständig. Das bedeutet, dass Anträge für Plakatierungen rechtzeitig - spätestens zwei Wochen vor Werbebeginn - direkt bei der Firma Schnelle zu stellen sind. Diese stimmt dann mit dem jeweiligen Veranstalter die Anzahl der zu genehmigenden Plakate, die Werbezeiträume und die Standorte ab. Die Iserlohner Veranstalter wurden bereits ausführlich per Schreiben über die neue Regelung, Ansprechpartner, Kosten und so weiter informiert.
- Vorerst werden zirka 100 Standorte im Raum Iserlohn festgelegt. Nur an diesen Standorten ist künftig eine Plakatierung möglich. Das Plakatieren beispielsweise an Laternenmasten ist dann nicht mehr erlaubt.
- An diesen festen Standorten werden je nach örtlicher Begebenheit entweder Plakatrahmen oder Dreieckständer für Plakate fest angebracht, die von der Firma Schnelle mit den entsprechenden Plakaten der jeweiligen Veranstaltungen bestückt werden. Die Plakate sollten möglichst die Größe DIN A 1 haben.
- Plakate werden vom Veranstalter nach Absprache mit der Firma Schnelle an der Feuerwache Iserlohn, Dortmunder Straße 112, deponiert. Mitarbeiter der Firma Schnelle holen die Plakate dort ab und befestigen sie an den zuvor abgestimmten Standorten. Nach Ablauf des Werbezeitraumes werden die Plakate von den Firmen-Mitarbeitern wieder abgenommen.
- Ungenehmigte Plakate werden umgehend entfernt. Die Kosten dafür trägt der Veranstalter.
Für weitere Informationen und Fragen zum neuen Plakatierungsmodell stehen Sylvia Neumann, Telefon 02371/217-1618, und Angelika Hornberg, Telefon 02371/217-1611, vom städtischen Bereich Ordnungs- und Gewerbeangelegenheiten gern zur Verfügung.
Alle Infos zum neuen Plakatierungsmodell gibt es auch im Internet auf der städtischen Homepage unter www.iserlohn.de (Stichwort “Rathaus online - Ihr Anliegen - Plakatierung”).
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