Kommission bereiste Stadtgebiet
Iserlohn.
Die Stadt Iserlohn wird für weitere sieben Jahre Mitglied in der "Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundlicher Städte, Gemeinden und Kreise NRW e. V." sein. Sie gehört der AGFS seit 1996 an und hatte im Februar dieses Jahres den Antrag auf Verlängerung der Mitgliedschaft gestellt. Am Montag war die Bereisungs-Kommission des Landes NRW in Iserlohn zu Besuch. Die Mitglieder wollten sich direkt vor Ort ein Bild von den fahrradfreundlichen Maßnahmen machen und sich über zukünftige Projekte zur Förderung des Radverkehrs in Iserlohn informieren. In der Kommission vertreten sind Mitglieder des Landtages, des Ministeriums für Bauen und Verkehr, des Innenministeriums, Verkehrsfachleute und Vertreter des ADFC.
Ausgangspunkt der Bereisung war der "Stadtbahnhof Iserlohn". Dort wurden die Kommissions-Mitglieder bereits von Vertretern des Iserlohner Verkehrsausschusses und des städtischen Ressorts Planen, Bauen, Wohnen erwartet. Dann startete die etwa 20-köpfige Gruppe - natürlich per Fahrrad - zu einer rund zweistündigen, etwa vierzehn Kilometer langen Rundfahrt durch das Iserlohner Stadtgebiet (Innenstadt, Bahntrasse, Seilersee-gebiet, Barendorf, Baarstraße und die Fahrradstraße Piepenstockstraße). Den Abschluss fand die Bereisung dann im Rathaus II am Werner-Jacobi-Platz. Nach der Praxis folgte dort der theoretische Teil: Die Fachleute der städtischen Verkehrsplanung präsentierten anhand von Plänen die gegenwärtigen und zukünftigen Projekte zur Förderung des Radverkehrs. Von besonderer Bedeutung waren dabei der Verkehrsknoten Stadtbahnhof und der Ausbau der ehemaligen Bahntrasse Richtung Hemer zu einem Radweg. Dabei wurde eine Vielzahl von Detailfragen ausführlich diskutiert.
Die Kommissionsmitglieder sparten nicht mit Kritik und Lob an der bisherigen Projektarbeit und ermutigten die Iserlohner Vertreter, weiter an der Fahrradfreundlichkeit zu arbeiten.
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