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Iserlohn.
In der kommenden Woche wird eine bemerkenswerte Ausstellung in der Lutherkirche in Hagen eröffnet. "Rosenstrasse 76" ist eine ganz normale Dreizimmerwohnung - und dabei eine einzigartige Ausstellung! Sie zeigt häusliche Gewalt dort, wo sie stattfindet, in den eigenen vier Wänden. Wer durch die vollständig eingerichtete Wohnung geht, beispielsweise den Anrufbeantworter abhört oder im Bücherregal stöbert, kann erahnen, was in dieser Wohnung geschieht. An alltäglichen Gegenständen wird über Zahlen, Fakten und Schicksale informiert.
Das Iserlohner Frauenhaus der Arbeiterwohlfahrt und die Gleichstellungsstelle der Stadt Iserlohn laden alle Interessierten ein zu einem Besuch dieser Ausstellung. Die Anreise erfolgt per Bahn. Treffpunkt ist am Donnerstag, 25. September, um 16.00 Uhr am Stadtbahnhof Iserlohn. Die Bahnfahrt kostet vier Euro. Die Rückkehr in Iserlohn ist gegen 19.45 Uhr. In Hagen ist zunächst der gemeinsame Besuch der Ausstellung vorgesehen. Anschließend geben die Leiterin des Frauenhauses Iserlohn und die pädagogische Mitarbeiterin der städtischen Gleichstellungsstelle in einem separaten Raum die Möglichkeit, Eindrücke auszutauschen. Zudem informieren sie über Hilfesysteme und -maßnahmen bei häuslicher Gewalt und benennen professionelle Ansprechpartner in Iserlohn.
Konzipiert wurde die Ausstellung vom Diakonischen Werk der Evangelischen Kirche in Deutschland und “Brot für die Welt”. Anlass war die vom Weltkirchenrat für die Jahre 2001 bis 2010 ausgerufenen Dekade “Gewalt überwinden". Ziel ist, Menschen für das Thema "Häusliche Gewalt" zu sensibilisieren und eine breite Öffentlichkeit für die Thematisierung und Überwindung häuslicher Gewalt herzustellen.
Anmeldungen für die Fahrt nach Hagen nimmt die Gleichstellungsstelle unter Tel. 02371 /217- 1331 oder -1330 oder per E-mail an gleichstellungsstelle@iserlohn.de entgegen.
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