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Iserlohn.
Sie kommen aus über dreißig Ländern, zum überwiegenden Teil aus Osteuropa. Sie sind häufig ohne Papiere und deutsche Sprachkenntnisse und ihren oft gewalttätigen Zuhältern völlig ausgeliefert. Es sind Prostituierte, die nicht selten mit falschen Versprechungen hierher gelockt und zur Prostitution gezwungen wurden.
Regine Uysal von der Dortmunder Mitternachtsmission berichtet am Donnerstag, 20. November, ab 19.30 Uhr im Varnhagenhaus Iserlohn, Piepenstockstraße 21, von diesen Frauen. Die Dortmunder Mitternachtsmission begleitet Prostituierte, Opfer von Menschenhandel sowie Frauen und Kinder, die schutzlos der Straße ausgeliefert sind. Sie haben oft massive gesundheitliche Probleme und sind schwer traumatisiert.
Der Vortrag ist eine Veranstaltung im Rahmen der Reihe ”Lila Salon”. Der Eintritt kostet fünf Euro. Veranstalterinnen sind die Gleichstellungsstelle der Stadt Iserlohn und die Frauenarbeit im Evangelischen Kirchenkreis.
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