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Pressemitteilung vom 04.12.2008
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Vorverkauf für Kleinkunstabende der Stadtbücherei
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Iserlohn. Freunde der Reihe ”Literarische Kleinkunst” können ab kommenden Montag, 8. Dezember, die Karten für die Veranstaltungen von Januar bis März 2009 in der Stadtbücherei Iserlohn, Alter Rathausplatz 1, erwerben. Die Karten kosten neun Euro und können ab 8.00 Uhr unter der Telefonnummer 02371 / 217-1925 bestellt oder ab 10.00 Uhr während der Ausleihzeiten in der Bücherei gekauft werden.

Die ersten beiden der insgesamt vier Erlebnisabende wurden in enger Zusammenarbeit mit dem Literaturhotel Franzosenhohl aufeinander abgestimmt. Jede der beiden Veranstaltungen mit Stefan Maria Pschibilla kann natürlich für sich alleine genossen werden. Es empfiehlt sich aber, sich beide Aufführungen zu “gönnen”. Hinzu kommt: Wer beide Abende bucht, bekommt die “Gemeinschaftskarte” für sechzehn Euro.

Hier die Termine des “Litarischen Kleinkunst” im Einzelnen:

  • Am Samstag, 10. Januar 2009, spielt Stefan Maria Pschibilla um 19.30 Uhr im Literaturhotel Franzosenhohl am Danzweg "Der Kontrabass". Mit beispielloser Bühnenpräsenz bringt Pschibilla dieses Ein-Personen-Stück auf die Kleinkunstbühne. Dieses hintergründig-witzige Theaterstück, mit dem Patrick Süskinds Karriere begann, zählt zu den meistgespielten Stücken an deutschsprachigen Bühnen. Die Augsburger Allgemeine urteilte am 3. April 2007: "Besonders hatte es Pschibilla der von Süskind fein eingewobene Humor angetan und diesen kehrte er dann auch zuvorderst. Die Lust an der Rolle ist ihm die gesamten zwei Stunden über anzumerken. Durch seine Betonung der komischen Seite in Gestus und Duktus wurde die Figur mehr und mehr zu einem valentinesken Charakter".
  • Am Donnerstag, 15. Januar 2009, ist Stefan Maria Pschibilla dann mit dem Stück "Der Nachbar des Kontrabass" in der Stadtbücherei am Alten Rathausplatz zu Gast. An diesem Abend ist Comedy angesagt. Stefan Maria Pschibilla zieht wiederum alle Register seines mimischen Könnens. Wer den Neandertaler im Manne mag, wird auch den "Nachbarn des Kontrabass" lieben. Durch das "Prinzip Feuer", an dem der moderne Neandertaler seinen Alltag ausrichtet, werden Frauen ihre Männer mit anderen Augen sehen. Im "Nachbarn" und seiner Geliebten können sich alle wiederfinden, die ihre eigenen "Stärken" in ihrer Beziehung auch mal gern von der humorvollen Seite sehen, zum Beispiel, wenn es um die Frage geht: “Brauchen moderne Frauen heute eigentlich noch Männer? Und wenn ja, wozu?”
  • Am Donnerstag, 12. Februar 2009, geht die literarische Kleinkunstreihe unter dem Titel "Überall ist Wunderland" mit einem Ringelnatz-Abend weiter, präsentiert von Peter Schütze und Horst Lappöhn. Joachim Ringelnatz gilt als Inbegriff von schwarzem, manchmal derbem und oft kritischem Humor: ein Autor also, wie geschaffen für die "Literarische Kleinkunst im Alten Ratssaal". In sehr vielen der bisherigen Programme kamen Texte von Ringelnatz vor - jetzt ist ihm ein eigener Abend gewidmet.
  • Einen Monat später, am Donnerstag, 12. März 2009, heißt es dann: "Kalte Schnauzen” oder “Missverstehen Sie mich richtig". Kriszti Kiss und Stefan Keim präsentieren Texte rund um das Missverständnis, welches der Stoff ist, aus dem Komödien geschneidert sind. Doch auch das Kabarett und die Satire leben davon, dass Menschen unbekümmert oder arglistig aneinander vorbeireden. Und im Glücksfalle endet das Ganze in befreiendem Lachen! Dieses Programm lebt vom zugespitzten Wortgefecht, vom ganz alltäglichen Nicht-Zuhören-Können aber auch vom hinterhältigen Das-Wort-im Munde-rumdrehen.
    Humorvolle Kabarett-Szenen, skurrile Sketche und höchst unterhaltsame literarische Texte, streitbar vorgetragen von zwei renommierten Komödianten und Kabarettisten versprechen einen außergewöhnlichen Abend der guten Laune.
    Kriszti Kiss und Stefan Keim tragen auch eigene Texte zu diesem Programm bei. Darüber hinaus kommen bewährte Autoren wie Karl Valentin, Ephraim Kishon, Loriot, Ionesco, Robert Gernhardt und einige literarische Entdeckungen zu Wort und zu Widerwort.


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