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Iserlohn.
Am letzten Wochenende nahmen die Mitglieder des Iserlohner Beirates für Menschen mit Behinderung an einer Zukunftswerkstatt in den Räumen der VHS im Stadtbahnhof teil. Dem Beirat gehören Vertreter der Selbsthilfegruppen, der Wohlfahrtsverbände, der Parteien und der Stadtverwaltung an. Er setzt sich für die Belange der Menschen mit Behinderung in Iserlohn ein, berät und informiert die Ausschüsse und führt Veranstaltungen mit und für Selbsthilfe- oder Behindertengruppen durch.
Die Mitglieder berieten in ihrer zweitägigen Veranstaltung über die zukünftige Arbeit des Beirates. Ziel war es, Impulse für die Arbeit in den nächsten fünf Jahren zu erhalten.
Nach der Auseinandersetzung mit der bestehenden Situation wurden Zukunftsbilder entworfen, gemeinsame Schwerpunktziele herausgearbeitet und schließlich Maßnahmen geplant und Verantwortlichkeiten sowie Arbeitsgruppen festgelegt.
Das Team um den erfahrenen Trainer Reiner Reuss konnte die Teilnehmer mit professionellen Methoden motivieren, neue Grundlagen, Ziele und Inhalte der Beiratsarbeit zu entwickeln. Der straffe Zeitplan und die gute Moderation ermöglichten es zudem, dass sich alle Teilnehmer zwei Tage lang intensiv mit dem Thema beschäftigt haben. Dies geschah sowohl in Kleingruppenarbeit als auch durch die Präsentationen von Arbeitsergebnissen im Plenum. Abschließend beurteilten alle Teilnehmer die Tagung als sehr konstruktiv, ergebnisorientiert und effektiv.
Insgesamt wurden acht Arbeitsgruppen mit unterschiedlichen Schwerpunkten gebildet, die kurzfristig die Arbeit aufnehmen werden. In der nächsten Sitzung des Beirates für Menschen mit Behinderung am 25. Februar (17.00 Uhr, Raum 028 im Rathaus I, Schillerplatz 7) werden die Arbeitsgruppen und ihre Arbeitsschwerpunkte im Einzelnen vorgestellt.
Ansprechpartner für den Beirat für Menschen mit Behinderungen im Rathaus ist Frank Finkeldei im Ressort Soziales, Senioren, Sport, Abteilung Senioren und Menschen mit Behinderung, Telefon 02371 / 217-2087.
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