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Iserlohn.
Efeu ist als blühendes Gehölz in dichtem Bestand als ökologisch äußerst wertvoll einzustufen. Wächst die lichthungrige Pflanze allerdings an einem Baum nach oben, kann sie bereits nach wenigen Jahren den Lebensraum Krone übernehmen. Für den betroffenen Baum bedeutet dies, dass ein innerer Schattendruck entsteht, der die Feinäste im Kroneninneren zum Absterben bringt. Die Folge ist ein Verringerung der Photosynthese-Leistung. Der Baum gewinnt weniger Energie und kann unter Umständen langsam absterben.
Zusätzlich führt das immergrüne Laub des Efeus zu einer erhöhten Wind- oder Schneelast innerhalb der Krone. Dadurch steigt die Bruchgefahr der Krone oder einzelner Kronenteile und Äste. Gravierend wirkt sich dieses Phänomen bei alten Eichen aus.
Sowohl für städtische, aber auch für private Gehölze bringt der Bewuchs mit Efeu ein weiteres Problem: Kontrollen auf Morschungen, Totholz, Rissbildung oder Ähnliches im Rahmen der Verkehrssicherungspflicht werden erheblich erschwert, teilweise sogar unmöglich. Bei Schadensregulierungen durch eine Versicherung kann dies zu Schwierigkeiten führen.
Beim städtischen Baumbestand wird dazu übergegangen, massiven Einwuchs von Efeu in die Baumkrone durch Kappung der Efeuranken am Stamm zu verhindern.
Allen privaten Baumbesitzern wird empfohlen, ihren Baumbestand regelmäßigen Kontrollen zu unterziehen und gegebenenfalls rechtzeitig Maßnahmen zu ergreifen.
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