Tastentalent “Jonathan” aus Frankreich spielt in der Musikschule
Iserlohn.
Am kommenden Sonntag, 17. Mai, öffnet die Musikschule Iserlohn ausnahmsweise erst um 19.30 Uhr die Türen ihres Konzertsaales in der Gartenstraße für das wohl erstaunlichste Iserlohner Kammerkonzert dieses Jahres: Unter seinem schlichten Vornamen “Jonathan” präsentiert der erst fünfzehn Jahre junge Ausnahme-Pianist seine virtuose Kunst am großen Bösendorfer “Imperial”-Flügel.
Aus der Talentschmiede seines hochvirtuosen Klavierprofessors Robert Leonardy, der seinerseits bereits zweimal das Iserlohner Publikum zum Staunen brachte, zeigt Jonathan, dass er schon im zarten Alter alle Register seines Instruments beherrscht: Beethovens 32 Variationen (WoO 80) erfordern höchsten klassisch geschulten Zugriff. Frédéric Chopin, der Romantiker par excellence, steht mit der anspruchvollen Ballade f-Moll auf dem Programm und Franz Liszt - am Klavier ein ähnlicher Magier wie der “Teufelsgeiger” Paganini - komponierte in sein Werk “Apres une lecture de Dante” (nach einer Lektüre von Dante) einen Tastenzauber, der Traumkaskaden, Nebelschwaden und Sternenfunkeln gleichermaßen vom Pianisten erfordert.
Zum Abschluss wählt der junge Pianist Johannes Brahms’ “Variationen über ein Thema von Paganini op.35" - just jenes Werk, das gestandene Pianisten von Weltrang ins Zentrum ihrer Konzertprogramme setzen.
Eintrittskarten zum Preis von zehn Euro (ermäßigt fünf Euro) sind nur an der Tageskasse erhältlich.
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