Stand: 23. Juli 2009, 10.45 Uhr
Iserlohn.
Die Warnung an die Iserlohner Bevölkerung im Norden und Osten der Brandstelle (in Richtung zur den Stadtgrenzen Fröndenberg und Menden), sich bis zur Analyse eventuell ausgetretener Schadstoffe nicht länger als notwendig im Freien aufzuhalten, bleibt aufgehoben. Die Messungen, die regelmäßig durchgeführt werden, haben weiterhin keine kritischen Schadstoffe in der Luft ergeben. Demnach ist der Aufenthalt im Freien nicht bedenklich. Auch Türen und Fenster müssen nicht geschlossen bleiben.
Jedoch ist nach wie vor Vorsicht geboten. Zurzeit werden noch Bodenproben untersucht. Nach Auskunft der Landesanstalt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz in Essen werden diese Untersuchungen mit Hochdruck betrieben. Mit einem Ergebnis kann jedoch frühestens in zwei Tagen gerechnet werden. Deshalb sollten weiterhin eventuell abgeregnete Brandreste nicht berührt, Tiere in den Ställen gehalten und keine Ernte eingeholt werden.
Nach Auskunft der Landesanstalt kann der Bereich, in dem möglicherweise Bodenbelastungen sein können, wie folgt eingegrenzt werden:
- Schedaer Weg (Richtung Menden)
- Am Hofe
- Köbbingser Mühle
- Heidkamp
- Wulfringser Berg
- Halinger Straße
- Kalthofer Berg (das Wäldchen vor der Justizvollzugsanstalt)
- Abbabach bis zu den Klärteichen
Glücklicherweise hat sich auch durch das erneute Aufflammen des Feuers in der vergangenen Nacht keine Verschlechterung der oben beschriebenen Sachlage ergeben.
Für weitere Informationen steht die Stadt Iserlohn unter der Rufnummer 02371 / 217-3713 zur Verfügung.
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