|
Iserlohn.
Die Stadt Iserlohn hat am heutigen Dienstag Nachmittag, 4. August, alle am Brand auf dem Gelände der Firma WEKA beteiligten Stellen zu einem Informationsgespräch eingeladen. Gleichzeitig war auch das WEKA-Gelände an der Köbbingser Mühle, auf dem illegal Transportbehälter mit noch unbekannten Flüssigkeiten lagern, Thema.
Anwesend waren Vertreter des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV), Vertreter der Bezirksregierung Arnsberg, des Märkischen Kreises, der Kreispolizeibehörde und der zuständigen Landwirtschaftskammer. Unter Leitung des I. Beigeordneten und Umweltdezernenten der Stadt Iserlohn Dr. Peter Paul Ahrens ging es darum, für alle Beteiligten den gleichen Informations- bzw. Sachstand herzustellen und die weiteren Maßnahmen zu koordinieren:
- Sachstand Heckenkamp, Brandschaden WEKA und Dornbracht
Hier laufen zurzeit noch unter der Regie der Kriminalpolizei die Aufräum- und Abrissarbeiten, um die Brandursachenermittlung durchführen zu können. Anschließend übernimmt die Regie die Bezirksregierung Arnsberg, die die weiteren Aufräum- und Entsorgungsarbeiten sowie Untersuchungen auf Bodenbelastungen durchführen wird. Alle Arbeiten werden sowohl durch die Feuerwehr als auch durch einen Sicherheitsingenieur überwacht.
- Köbbingser Mühle
Hier wird der Märkische Kreis in Absprache mit dem LANUV die Beprobung der Transportcontainer veranlassen. Nach Auskunft des Kreises geht keine akute Gefahr von den Containern für die Bevölkerung aus. Das Gelände wird weiterhin von einem Sicherheitsdienst rund um die Uhr bewacht.
- Bodenproben
Die Stadt Iserlohn wird ab dieser Woche im gesamten Ortsteil Sümmern die Entnahme von Bodenproben veranlassen. Die Federführung hat hier die städtische Abteilung Natur und Umwelt.
- Untersuchungsergebnisse
Der Stand der Untersuchungsergebnisse ist unverändert. Nahrungsmittel können unbedenklich verkauft und verzehrt werden. Nach Aussage des zuständigen Kreisveterinärs und Verbraucherschützers Dr. Dieter Sinn sind nach jetzigem Stand auch keine bleibenden Schäden oder Auswirkungen auf die Landwirtschaft zu erwarten. Abzuwarten bleiben hier noch die abschließenden Untersuchungen der Futtermittelproben.
|