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Pressemitteilung vom 03.02.2010
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"Demenz-Netzwerk" in Iserlohn auf dem richtigen Weg
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Iserlohn.

In der letzten Sitzung des Iserlohner Initiativkreises "Senioren in der Stadt 2020" Ende Januar im Rathaus waren sich alle teilnehmenden Fachleute einig: Die Lebenssituation von Menschen mit einer demenziellen Erkrankung und deren pflegende Angehörige soll verbessert und das Verständnis für Menschen mit Demenz gefördert werden. Vorhandene Angebote sollen bekannter, bei Bedarf neue Angebote aufgebaut, Aktionen, Vorträge für die Öffentlichkeit geplant und neue Engagement-Möglichkeiten entstehen. Um diese Ziele zu erreichen, sprachen sich alle Teilnehmer für eine stärkere Vernetzung und Kooperation ihrer Einrichtungen aus.

Unter dem Dach des Initiativkreises "Senioren in der Stadt 2020", der im letzen Sommer gegründet wurde, sind mittlerweile verschiedene Institutionen und Organisationen aus dem Bereich der Seniorenarbeit vernetzt. In zwei Initiativgruppen werden dort die Themen “Quartiersentwicklung und Wohnen” sowie “Soziales und Demenzversorgung” weiterentwickelt. Erste Ziele der Initiativgruppe "Soziales und Demenzversorgung" sind, neue Betreuungsangebote für demenziell Erkrankte aufzubauen, vorhandene Unterstützungsangebote bekanntzumachen und Schulungen für Interessierte anzubieten.

Brigitte Heller vom Demenz-Servicezentrum Dortmund stellte als Referentin den Aufbau von Betreuungsgruppen und Helferkreisen vor. In Iserlohn sind etwa 1.400 Menschen betroffen, die zu 80 Prozent in der Familie betreut werden. Zur Entlastung der pflegenden Angehörigen sollen neue Betreuungsgruppen in verschiedenen Stadtteilen Iserlohns entstehen. "Häufig wird das Thema Demenz tabuisiert, sodass viele Betroffene und Angehörige nicht die Unterstützung erhalten oder in Anspruch nehmen, die sie benötigen", so Brigitte Heller.
Der Aufbau eines Demenz-Netzwerkes soll wesentlich dazu beitragen, die Lebenssituation von Familien mit demenziell Erkrankten zu verbessern. "Möglich wird dies nur durch eine Kooperation verschiedener Träger, durch Erfahrungsaustausch, Vernetzung von Fachkräften und Ehrenamtlichen, die vor Ort in den Stadtteilen Betreuungsangebote schaffen", so der Seniorenbeauftragte der Stadt, Frank Finkeldei.

Der Initiativkreis, der am 24. Februar, um 14.00 Uhr das nächste Mal im Rathaus tagt, ist offen für Fachleute, Einrichtungen, Betroffene und Interessierte. Wer Interesse an einer Mitarbeit hat, erhält nähere Informationen bei Frank Finkeldei, entweder telefonisch unter der Rufnummer 02371 / 217-2087 oder per E-Mail an seniorenbeauftragter@iserlohn.de



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