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Iserlohn.
Dass nicht alles, was glänzt, auch Gold ist, ergaben jüngste Ermittlungen des städtischen Ordnungsamtes. Dort - genauer gesagt beim Fundbüro - wurden in den letzten Tagen vermehrt goldfarbene Ringe abgegeben.
Die Überbringer schilderten übereinstimmend, dass ihnen diese Ringe von ausländisch aussehenden Männern gegeben worden seien. In allen Fällen war der Ablauf derselbe: Der ausländische “Finder” hob augenscheinlich einen Ring von der Straße auf. Er sprach den jeweiligen Überbringer an mit dem Hinweis, dass er den Ring gerade gefunden und leider keine Zeit habe, zum Fundbüro zu gehen. Ob nicht der Angesprochene den Gang zum Fundbüro übernehmen könne. Da sich der Verlierer des Ringes ja sicherlich melden würde, könne der Überbringer auf einen hohen Finderlohn hoffen. Im Vorgriff auf diesen Finderlohn bat der vermeintliche Finder den Angesprochenen um fünf Euro "Vorauskasse", mit der Begründung, er habe Hunger, aber leider kein Geld, um etwas zum Essen zu kaufen.
Nachdem inzwischen einige Ringe beim Fundbüro abgegeben wurden, hat das Ordnungsamt diese einem Juwelier zur Schätzung übergeben. Obwohl sie ein entsprechendes Gewicht haben und die Zahl 585 eingraviert ist, stellte sich heraus, dass die Ringe nicht aus Gold, sondern wertlos sind.
Hier waren offenbar Trickbetrüger am Werk, die auf diese Weise an Bargeld kommen wollten. Es ist nicht auszuschließen, dass sie mit dieser “Masche” weitermachen. Wer also in der geschilderten Art und Weise angesprochen wird, sollte sich umgehend an den Ordnungs- und Servicedienst (OSD) des Ordnungsamtes unter der Telefonnummer 02371 / 217-1620 oder an die Polizei wenden.
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