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Iserlohn.
Zu einem Ortstermin auf dem Gelände an der Köbbingser Mühle trafen sich am heutigen Montag, 10. Mai, unter anderem Vertreter des Landesamtes für Umwelt und Verbraucherschutz NRW (LANUV), der Bezirksregierung Arnsberg, des Märkischen Kreises, der Kriminalpolizei, der Stadt Iserlohn, der Firma WEKA sowie der Entsorgungsfirma Dürr. Eingeladen hatte der Märkische Kreis, bei dem die Zuständigkeit für das illegale Lager liegt. Bevor in der kommenden Woche die Probenentnahmen zur anschließenden Räumung des Geländes beginnen können, hatten alle Beteiligten letzte Details für das weitere Vorgehen abzustimmen.
Am morgigen Dienstag, 11. Mai, beginnt die Firma Dürr mit der Einrichtung des Probeentnahmeplatzes. Die eigentliche Entnahme beginnt dann am Montag, 17. Mai. Gearbeitet wird montags bis donnerstags jeweils von 8.00 bis 17.00 Uhr. Zunächst werden den rund 400 Behältern auf dem Außengelände Proben entnommen, bevor die Behälter in Halle an die Reihe kommen.
Die Analyse der Proben findet nicht vor Ort statt, sondern in den Laboren des LANUV und der Firma Dürr. Sobald die Einzel-Ergebnisse vorliegen, wird entschieden, wohin der Abtransport des jeweiligen Behälters erfolgt. Bei den Probenentnahmen wird die Iserlohner Feuerwehr eine Brandwache stellen und Vertreter des Märkischen Kreises und der Bezirksregierung werden regelmäßig vor Ort sein und die Entnahmen überwachen. Das Gelände an der Köbbingser Mühle wird weiterhin rund um die Uhr bewacht. Die Entnahme der Proben mit der sich anschließenden Räumung des Geländes könnte zwischen drei und sechs Monate dauern.
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