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Pressemitteilung vom 29.06.2010
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“Altlastenstandort Wallstraße 1" wird saniert
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Iserlohn.

Am 21. Juni hat die Stadt Iserlohn mit den Vorarbeiten zur Sanierung der Altlasten auf dem Gelände der ehemaligen Metallfabriken Wallstraße 1 begonnen. Die Arbeiten erfolgen unter Einhaltung strenger Auflagen zum Arbeits- und Anwohnerschutz in Abstimmung mit dem Märkischen Kreis als Untere Bodenschutzbehörde und werden durch einen Fachgutachter begleitet. Die Kosten der Sanierung belaufen sich auf rund 285.000 Euro.

Grundlage für die Sanierung ist eine Altlastenuntersuchung, die die Stadt Iserlohn Ende 2009 durch das Fachbüro für Altlasten IGS GmbH aus Unna hat durchführen lassen. Vermutet wurden Verunreinigungen im Boden durch Schwermetalle und Polycyclische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK), Mineralölkohlenwasserstoffe (MKW) im Grundwasser und leichtflüchtige Kohlenwasserstoffe (LHKW) in der Bodenluft. Hintergrund dafür war die gewerbliche Nutzung des Standortes bis Ende der 1970er Jahre durch verschiedene Metallverarbeitungsfirmen, die dort Drehereien, eine Schleiferei, eine Gießerei, Beizen und Galvaniken betrieben. Die  Untersuchungsergebnisse bestätigten im Großen und Ganzen die Annahmen über die Verunreinigungen, allerdings geht keine akute Gefährdung von den vorgefundenen Belastungen aus.

Zurzeit  finden die Vorbereitungen für den Abbruch der Gebäude statt. Dazu gehören neben allgemeinen Entrümpelungsarbeiten die Separierung der künstlichen Mineralfasern (KMF) und der Ausbau von verunreinigten Bodenfliesen und mit PAK belasteten Betonböden.

Bis Ende der Woche sollen die Vorarbeiten soweit erledigt sein, dass erste Abbrucharbeiten mit schwerem Bagger beginnen können. Das Baugerät wird sich nach Absprache mit dem Gutachter in der ersten Abbruchphase von der Innenhoffläche nach außen in Richtung Parkplatz Hans-Böckler-Straße vorarbeiten. Mauerwerk, Holz und andere typische Baustoffe werden für eine Wiederverwertung oder entsprechende Entsorgung vor Ort auseinander sortiert. Andere vorab gekennzeichnete kontaminierte Bauteile (z. B. aus Galvanikbereichen) werden fachmännisch abgebaut und gesondert entsorgt.

Der Gebäudeabbruch und die Sanierungsarbeiten sollen bis Ende Juli / Anfang August 2010 abgeschlossen sein. Die spätere Nutzung der Fläche steht noch nicht fest. Erste Planungen, so Olaf Pestl, Leiter des Ressorts Planen, Bauen, Umwelt und Klimaschutz der Stadt Iserlohn, beim Pressetermin vor Ort, gehen in die Richtung, die Offenlegung des Baarbaches vom Wortmanngelände aus weiter zu führen, Grünflächen anzulegen und möglicherweise auch innenstadtnahes Wohnen anzubieten.


Ansprechpartner für die Sanierungsmaßnahme sind:

  • beim Büro für Umwelt- und Klimaschutz der Stadt Iserlohn: Michael Rüther, Telefon 02371 / 217-2943 und
  • beim Märkischen Kreis: Fahrettin Karakuzu, Telefon 02351 / 966-6385.


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Sanierung Wallstraße
Von links: Beim Pressetermin erläuterten Fahrettin Karakuzu vom Märkischen Kreis, Ressortleiter Olaf Pestl, Michael Rüther und Ulrike Jostmann vom städtischen Büro für Umwelt- und Klimaschutz und Gutachter Dirk Klusenwirth die Sanierung des “Altlastenstandortes Wallstraße 1".



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