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Pressemitteilung vom 25.08.2010
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“Lila Salon” über poetischen Nachlass der deutsch-jüdischen Schriftstellerin Mascha Kaléko
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Iserlohn.

"Ein Irgendwo von dazumal" ist der Titel eines literarischen Programms, mit dem die ungarische Schauspielerin und Kabarettistin Kriszti Kiss den poetischen Nachlass von Mascha Kaléko in Erinnerung bringen möchte. Die Veranstaltung in der Reihe “Lila Salon” findet statt am Dienstag, 31. August, um 19.30 Uhr im Varnhagenhaus, Piepenstockstraße 21, in Iserlohn. Der Eintritt kostet fünf Euro einschließlich Getränke.

Die deutsch-jüdische Schriftstellerin Mascha Kaléko ist eine überaus vielschichtige Autorin, in deren Texten sich ein traumatisches Stück Zeitgeschichte spiegelt, das sie als Zeitzeugin in Gedichten, Chansons und Liedern, aber auch in Prosatexten verarbeitet hat. In Galizien geboren, fand sie nach Schul- und Studienjahren in Berlin Anschluss an die literarische Bohème. Mascha Kaléko hatte Kontakt mit namhaften Autoren des Berliner Kabaretts, aber auch mit Albert Einstein, Thomas Mann und Erich Kästner, die die Verse der jungen Dichterin schätzten. Mascha Kaléko emigrierte 1938 in die USA und starb 1975 in Zürich.
Kriszti Kiss berührt die literarischen Facetten der Autorin, die es zu entdecken lohnt. Sie erinnert auch an die bis heute geschätzten Chansontexte Mascha Kalékos.

Veranstalterinnen sind die Gleichstellungsstelle der Stadt Iserlohn und die Frauenarbeit im Evangelischen Kirchenkreis Iserlohn. 



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Kriszti Kiss



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