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Iserlohn.
Bei einer kürzlich stattgefundenen Brandschutzübung demonstrierten Brandamtmann Volker Noak und Brandoberinspektor Reinhold Kuge mit Feuer, Rauch und explodierenden Haarspayflaschen den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Seniorenzentrums Waldstadt Iserlohn (SWI) eindrucksvoll die Gefahren bei Bränden unter möglichst realistischen Umständen.
Zunächst konnten sich die SWI-Mitarbeiter mit einem Film und einer Powerpoint-Präsentation mit Theorie und Technik vertraut machen. Im praktischen Teil wurde trainiert, wie ein Brand schnell und effektiv gelöscht werden kann. Dabei galt es, den richtigen Feuerlöscher auszuwählen, denn nicht jeder ist für jedes Feuer geeignet. Die Mitarbeiter lernten, das Gerät zu entriegeln und einen “richtigen Brand” zu löschen.
Für feste Brennstoffe könnte eventuell Wasser reichen, aber was ist zu tun, wenn Öl brennt? Diese und andere Fragen beantworteten die Männer von der Iserlohner Feuerwehr auf zum Teil recht eindrucksvolle Weise: Wer denkt zum Beispiel an die Gefahr die von einer Haarsprayflasche ausgehen kann, wenn ein Bewohnerzimmer brennt? Deshalb wurde eine Haarsprayflasche in einen Stahlkäfig gesteckt und mit einer Flamme erhitzt. Die Explosion der Flasche machte erschreckend deutlich, welche Gefahren am Brandherd lauern können.
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