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Iserlohn.
Mehr als 300 Bürgerinnen und Bürger haben sich in den letzten Wochen bei der Bauaufsichtsbehörde der Stadt Iserlohn zum Thema Schwarzbauten gemeldet. Bereits per Telefon konnten bei etwa 200 von ihnen die Bedenken zerstreut werden, da sich ihre Bauten als nicht genehmigungsbedürftig herausgestellt haben.
“Bei zurzeit zirka 120 Selbstanzeigen handelt es sich jedoch um bislang nicht genehmigte Bauten. In diesen Fällen sind wir bestrebt, im Rahmen der rechtlichen Vorgaben, die Schwarzbauten nachträglich zu genehmigen“, erläutert Olaf Pestl, Leiter des zuständigen Ressorts Planen, Bauen, Umwelt- und Klimaschutz. Ob dies in jedem Falle möglich sei oder ob es in Einzelfällen auch zu einem Rückbau oder Teilrückbau kommen müsse, werde das weitere Verfahren zeigen.
Wie berichtet hatte die Stadt Iserlohn im September angekündigt, dass sie auf der Grundlage eines so genannten “Schwarzbautenkatasters“ die Situation im Stadtgebiet bereinigen wolle. Für alle diejenigen, die in Iserlohn Schwarzbauten errichtet oder erworben haben, gilt weiterhin das Jahresende 2010 als Frist für eine Selbstanzeige. Wer bis dahin freiwillig seinen Schwarzbau meldet, für den werden im Zuge des dann erforderlichen Baugenehmigungsverfahrens lediglich die normalen bauordnungsrechtlichen Gebühren fällig.
In den Fällen, die erst ab Januar 2011 aufgrund der flächendeckenden Überprüfung durch die Stadt als Schwarzbauten erkannt werden, drohen Baugenehmigungsgebühren in dreifacher Höhe und zudem in Einzelfällen auch Bußgelder.
Wer sich informieren oder eine Selbstanzeige vornehmen möchte, kann dies unter Telefon 02371 / 217-2513 oder 217-2514 tun oder direkt bei der Abteilung Bauaufsicht im Rathaus II am Werner-Jacobi-Platz 12 vorbeischauen.
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