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Iserlohn.
Gefahr durch Dachlawinen und Eiszapfen Aufgrund der Witterungslage haben sich an vielen Häusern große Eiszapfen an Dachrinnen oder Dachüberständen gebildet. Bei den anhaltenden Schnellfällen tritt zusätzlich noch eine Gefahr durch Dachlawinen auf. Durch die Temperaturen um den Gefrierpunkt setzen sich regelrechte Schneebretter, die mitunter vereist sind, in Bewegung und stürzen auf die Straße. Dadurch besteht akute Gefahr für Fußgänger und den Straßenverkehr.
Sichere Anzeichen von drohenden Dachlawinen sind Schneeüberhänge über die Dachrinne hinaus. Den Hauseigentümern obliegt es im Rahmen ihrer Verkehrssicherungspflicht, Dachlawinen oder Eiszapfen zu entfernen oder jemanden damit zu beauftragen. Nicht immer sind die Eigentümer sofort zur Stelle, wenn sie zum Beispiel nicht selbst in ihrem Haus wohnen. Passanten, die möglicherweise gefährliche Dachlawinen bemerken, können die Hotline des Ordnungsamtes unter der Nummer 02371 / 217-1620 informieren. Die Mitarbeiter nehmen dann Kontakt mit den Gebäudeeigentümern auf, damit die Gefahr beseitigt werden kann.
Eisflächen nicht betreten! Außerdem weist das Ordnungsamt darauf hin, dass trotz der anhaltenden Kälte das Eis auf den Gewässern im Stadtgebiet auf keinen Fall betreten werden darf. Die Eisschicht ist zu dünn, das Eis ist noch nicht tragfähig. Verbotsschilder sind aufgestellt. Die Stadt bittet unbedingt um Beachtung, da bei Betreten der Eisflächen Lebensgefahr besteht.
Auf Waldspaziergänge verzichten! Die Stadt Iserlohn empfiehlt, aus Sicherheitsgründen vorläufig auf Waldspaziergänge zu verzichten. Die Last auf den Bäumen durch Eis und Schnee ist zurzeit sehr hoch, sodass die Gefahr besteht, dass Äste abbrechen und Spaziergänger verletzt werden könnten.
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