Pilotprojekt für andere Standorte
Iserlohn.
Die Historische Fabrikanlage Maste Barendorf in Iserlohn ist um eine Attraktion reicher. In der vergangenen Woche wurde im Rahmen eines Pressetermines eine professionelle Besucherinformation in einem der historischen Häuser eröffnet.
Bisher wurden Informationen zur Industrieanlage selbst, zu den dort stattfindenden Aktivitäten und auch zu weiteren industriekulturellen Standorten in Südwestfalen (zusammengefasst im Netzwerk WasserEisenLand) auf Grund fehlender Alternativen relativ unsystematisch, unvollständig und schlecht wahrnehmbar in den Museen ausgelegt. Dem Informationsbedürfnis der Besucher konnte somit nur sehr unzureichend entgegengekommen werden.
Nun können am zentralen Ort dauerhaft und effizient ortsbezogene Werbe- und Informationsmaterialen angeboten, Ton-Bild-Schauen, Karten, Reise- und Freizeitführer und Informationen über Netzwerkprojekte zum Thema “Industriekultur in Südwestfalen” wie auch zur “Europäischen Route der Industriekultur” vermittelt werden.
Barendorf gehört zu den Attraktionen des Vereins “WasserEisenLand - Industriekultur in Südwestfalen” und ist seit 2007 Bestandteil der Route “Täler der Industriekultur” innerhalb der “Europäischen Route der Industriekultur”. Es handelt sich hier um ein technisches Kulturdenkmal, das für die industriekulturelle Strategie des Landes NRW von besonderer Bedeutung ist. Das Ministerium für Wirtschaft, Energie, Bauen, Wohnen und Verkehr betrachtet die Einrichtung der Besucherinformation als Pilotprojekt im Sinne der Übertragbarkeit auf andere industriekulturelle Standorte.
Im Rahmen der Eröffnung bedankte sich Museumsleiter Gerd Schäfer bei allen Beteiligten, insbesondere bei den Vertretern des Ministeriums für die finanzielle Förderung des Projektes. Ebenso ging sein Dank an seine Mitarbeiter, die Iserlohner Agentur KommunikationsDesign Klein und Neumann und an den Barendorf-Künstler Konrad Horsch, der die Möbel für die Besucherinformation gestaltet hat.
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