Das Wissen über die Geschichte und die Hintergründe einer Stadt ist für viele ein entscheidender Faktor für die Identifikation mit ihrer Stadt. Eine Stadt mit ihrer Geschichte zu präsentieren und erlebbar zu machen gehört auch zu den Aufgaben der Stadtführer.
Um auch Menschen mit Migrationshintergrund als Stadtführer zu gewinnen, startete der Verkehrsverein Iserlohn e.V. in Zusammenarbeit mit dem Bereich Integration und Aufenthaltsrecht der Stadt und mit Unterstützung des Integrationsrates im Sommer eine Ausbildungsreihe speziell für Menschen mit einer Zuwanderungsgeschichte. Ziel der von Migranten geführten Stadterkundungen ist es, Menschen aus den verschiedensten Kulturkreisen zu motivieren, Iserlohn und seine Geschichte besser kennen zu lernen.
Die ersten acht Stadtführer mit Migrationserfahrung schlossen ihre Ausbildung bereits im Juli erfolgreich ab. Seitdem bereichern sie das Stadtführungsangebot mit ihren Sprachkenntnissen, können den Teilnehmern Iserlohn aus völlig neuen kulturellen Blickwinkeln zeigen und entwickeln damit neue spannende Führungen für die unterschiedlichen Migrantengruppen. Als etablierte Stadtführer nehmen sie zudem regelmäßig an Fortbildungen teil.
Für eine weitere Stadtführer-Ausbildung werden jetzt neue Interessierte gesucht. Die Ausbildung startet am Montag, 7. November, um 17.30 Uhr im Rathaus am Schillerplatz und läuft über zehn Termine (immer montags). Die Teilnahme ist kostenlos. Gesucht werden insbesondere Türkisch, Polnisch und Russisch sprechende Frauen und Männer, aber auch Angehörige anderer Nationalitäten sind willkommen.
Personen mit Migrationshintergrund, die gerne Stadtführer in Iserlohn werden möchten, können sich anmelden beim Bereich Integration und Aufenthaltsrecht der Stadt Iserlohn im Rathaus II, Werner-Jacobi-Platz 12. Ansprechpartnerin Ulrike Kästner beantwortet gern weitere Fragen, entweder persönlich oder telefonisch unter der Rufnummer 02371/217-1751, oder per E-Mail: integration-aufenthaltsrecht@iserlohn.de