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Iserlohn.
"Ich war ein Altbau". Unter diesem Motto steht eine Vortrags- und Diskussionsveranstaltung, zu der der "Arbeitskreis Bauen & Sanieren" im "Netzwerk iserlohnenergieklima" am Donnerstag,17. November, alle Interessierten herzlich einlädt. Die Veranstaltung findet im Auditorium der BiTS (Business and Information Technology School), Reiterweg 26b, in Iserlohn statt. Beginn ist um 18.30 Uhr, der Eintritt ist frei.
Gisela Steinhauer vom WDR wird den Abend moderieren und durch das informative und abwechslungsreiche Programm führen. Themenschwerpunkt ist die energetische Gebäudesanierung. Unter anderem geht es um die Frage, ab wann es sich bautechnisch und energetisch rechnet, ein Haus durch einen Neubau zu ersetzen. Immer höhere Anforderungen durch Gesetze und Verordnungen kommen auf Eigentümer von Wohnimmobilien zu, auch die steigenden Energiekosten zwingen zum Handeln. Noch heute entfallen etwa vierzig Prozent des Energieverbrauchs auf den Gebäudebereich. Laut dem Energiekonzept der Bundesregierung soll der Primärenergiebedarf im Wohnungsbestand bis zum Jahr 2050 um achtzig Prozent vermindert werden. Um dieses Ziel zu erreichen, bedarf es erheblicher Sanierungs-Investitionen. Ob eine Sanierung jedoch wirtschaftlich durchgeführt werden kann und ob sie sinnvoll ist, wird an diesem Abend mit Fachleuten diskutiert.
Als vortragende Gäste werden Dr. Peter Liese, Mitglied des Europäischen Parlaments, zum Thema "Energieeffizienz - Europa, Deutschland, Südwestfalen", Prof. Dr. Anton Maas von der Universität Kassel zum Thema "Bestandsersatz als Variante der energetischen Sanierung" und Olaf Pestl, Ressortleiter Planen, Bauen, Umwelt- und Klimaschutz der Stadt Iserlohn zum Thema “Bestandserhalt oder Bestandsersatz - Lösungsansätze aus der Stadtentwicklung” erwartet. In der anschließenden Podiumsdiskussion werden neben den Vortragenden auch Vertreter der NRW Bank und der Verbraucherzentrale zu Fragen aus dem Publikum Stellung nehmen.
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