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Iserlohn.
Zum 1. Juli ist der Personalrat für die Stadt Iserlohn neu gewählt worden. Die gut 1600 wahlberechtigten Beschäftigten aus allen Bereichen der Verwaltung waren aufgerufen, ihre Interessenvertretung für weitere vier Jahre zu bestimmen. Es wurde in zwei Gruppen gewählt, wobei die Platzverteilung sich nach der Größe dieser Gruppen richtete. Die Beamtengruppe mit rund 250 Kolleginnen und Kollegen konnten drei Sitze bestimmen und die rund 1350 Arbeitnehmergruppe zehn Sitze.
Zur abgelaufenen Wahlperiode hat sich kaum eine personelle Veränderung ergeben. Die dreizehn Mitglieder kommen aus verschiedenen Bereichen der Verwaltung:
Beamte: Barban, Barbara - Personalrat Noack, Volker - Feuerwehr Rutsch, Detlef - Feuerwehr
Arbeitnehmer: Schleier, Karin - Personalrat Glotz, Ulrich - Städtebauliche Planung Seidel, Peter - Personalrat Herlinghaus, Thomas - Kommunales Immobilien Management Riedel, Marina - Seniorenzentrum Waldstadt Iserlohn Steneberg, Renate - Bereich Erziehungshilfen Ponizy, Rosemarie - Telefonzentrale Hanke, Bettina - Seniorenzentrum Waldstadt Iserlohn Flemming, Michael - Seniorenzentrum Waldstadt Iserlohn Hellmann, Petra - Stadtbücherei
Dazu gibt es noch jeweils dreizehn stellvertretende Mitglieder. Gewerkschaftliche Unterstützung erhalten die zehn Personalräte von ver.di und je ein Mitglied über die Deutsche Feuerwehrgewerkschaft, die KOMBA und die freie Liste SWI. Jeweils ein Mitglied der Schwerbehinderten- und der Auszubildendenvertretung nehmen an den regelmäßigen wöchentlichen Sitzungen des Personalrates beratend teil.
Der neue Personalrat hat in der konstituierenden Sitzung aus den eigenen Reihen als Vorsitzende Barbara Barban gewählt. Ihre Stellvertretung übernehmen Karin Schleier, Peter Seidel und Ulrich Glotz. Gemeinsam wollen die Mitglieder des Personalrates auch für die nächste Periode die Interessen der Beschäftigten wahrnehmen. Ihre Schwerpunkte beschreiben sie wie folgt:
- Einhaltung von Tarifverträgen und gesetzlichen Bestimmungen
- Forderung nach gleichem Geld für gleiche Arbeit
- Vermittler, Beistand und Berater für alle Beschäftigten
- Einsatz für gute - nicht krank machende - Arbeitsbedingungen
- Unterstützung bei der Suche nach Lösungen und Kompromissen
- Verhandlungen zu allgemeinen Vereinbarungen wie zum Beispiel Arbeitszeitregelungen, Beurteilungsrichtlinien, Regeln zum Eingliederungsmanagement und vieles mehr
- Gegner weiteren Stellenabbaus und Arbeitsverdichtung
- Gegner von Privatisierung von städtischen Arbeitsplätzen
- Gegner von Leiharbeit auf städtischen Arbeitsplätzen
Eine wesentliche Veränderung hat es bereits im Januar 2012 mit dem Weggang der Kolleginnen und Kollegen der Iserlohner Stadtbetriebe in den Märkischen Stadtbetrieb Iserlohn/Hemer gegeben. Dort wird Anfang Juni 2012 ein eigener siebenköpfiger Personalrat gewählt.
Der Dank aller Personalratsmitglieder gilt dem Wahlvorstand für die reibungslose Organisation und Abwicklung der Wahlen und der gesamten Belegschaft der Stadtverwaltung Iserlohn für die rege Teilnahme an den Wahlen.
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