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Iserlohn.
Bevor die Regierungschefs aller Staaten auf der UN-Konferenz “Rio+20“ vom 20. bis 22. Juni über die Zukunft der Erde in Brasilien diskutieren werden, haben zehn Mitglieder der Arbeitsgruppe “Natur und Umwelt” des Iserlohner Kinder- und Jugendrates bereits am 2. Juni auf dem “(D)Eine Weltgipfel” in Münster mit anderen Jugendlichen aus NRW über die Folgen von Wirtschaftswachstum und Energiebedarf für den Planeten Erde diskutiert.
Die von dem “Eine Welt Netz NRW e.V.” angebotene Veranstaltung bot den Teilnehmern Informationen und Diskussionsmöglichkeiten zu dem Wissen, dass Wirtschaftswachstum und Energiehunger auf Kosten des Planeten gehen und ganz besonders auf Kosten der Menschen, die im Süden der Welt in Armut leben.
Informationen zu Lebensmitteln aus der Region, weniger Konsum, Tauschringe, nachbarschaftliche Hilfe, eine entschleunigte Mobilität und soziale Unterstützung für Engagement standen ebenso auf dem Programm wie die Rolle der Zivilgesellschaft, die Grenzen der ökonomischen Tragfähigkeit der Erde, voranschreitender Klimawandel, Kampf um Ressourcen und Land, weltweite Armut und wachsende soziale Unterschiede in den Industrieländern.
Zum Abschluss des Tages wurden die Themenschwerpunkte und die damit verbundenen Forderungen und Selbstverpflichtungen aus den einzelnen Workshops im Forum zusammengetragen. Diese Deklaration soll über verschiedene Kanäle an Politiker und andere Entscheidungsträger im Land NRW kommuniziert werden. Münsters Bürgermeisterin Karin Reismann nahm die Deklaration um 17.00 Uhr entgegen.
Die Iserlohner Kinder- und Jugendratsmitglieder haben an diesem Tag viele neue Informationen erhalten und Ideen für Aktionen, die sie zukünftig in Iserlohn anregen und umsetzen möchten, entwickelt.
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