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Iserlohn.
Das Team des Stadtmuseums Iserlohn lädt alle Interessierten am Donnerstag, 16. August, herzlich ein zu zwei öffentlichen Führungen:
Unter dem Titel "Ei wie gut, dass niemand weiß...." beginnt um 14 Uhr eine museumspädagogische Führung durch Haus Letmathe, Hagener Straße 62. Das Museum im Obergeschoss der einstigen mittelalterlichen Wasserburg der Grafen von Limburg präsentiert - weitgehend ohne Vitrinen - Exponate von der Steinzeit bis zum 20. Jahrhundert. Schwerpunkte bilden die Bereiche bäuerliche Haus- und Arbeitskultur des 18. bis 20. Jahrhunderts sowie Handwerk und frühe Eisenindustrie. Viele alte Redewendungen und Sprichwörter lassen sich anhand der dort ausgestellten Exponate gut erklären. Die Führung dauert etwa zwei Stunden.
Um 17 Uhr beginnt eine öffentliche Führung durch die Historische Fabrikanlage Maste-Barendorf, Baarstraße 220 - 226, unter dem Titel "Es ist nicht alles Gold, was glänzt...". Die Historische Fabrikanlage Maste-Barendorf, eine ehemals mit Wasser aus dem Baarbach betriebene Fabrikationsstätte, gilt als bedeutendste erhaltene Industrieansiedlung aus dem frühen 19. Jahrhundert im Märkischen Kreis. In der als "Barendorf" bekannten Anlage mit ihren zehn Fachwerkhäusern wurden früher Messingprodukte hergestellt und veredelt. Die historische, denkmalgeschützte Bausubstanz präsentiert sich bis heute weitgehend unverändert. Ab 1985 begann der Umbau zum Museums- und Künstlerdorf. Die musikalischen Events von Klassik bis Rock sowie die Kunstmessen, Nadel- und Weihnachtsmärkte sind aus Iserlohn nicht mehr wegzudenken. Seit 2006 gehört die Fabrikanlage mit Nadelmuseum und Haarnadelfabrik zur Europäischen Route der Industriekultur. Doch wie ging es ursprünglich hier zu? Die etwa einstündige Führung soll Antworten darauf geben.
Eintritt und Führungen im Haus Letmathe und in Barendorf sind jeweils frei. Das Team des Stadtmuseums bittet um vorherige Anmeldung, entweder telefonisch unter den Rufnummern 02371 / 217-1961, -1963 oder -1964 oder per E-Mail an museum@iserlohn.de. Ausführliche Informationen gibt es auch unter www.museen-iserlohn.de
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