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Pressemitteilung vom 08.02.2013
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Iserlohn auf dem Weg zur Kraft-Wärme-Kopplung-Modellkommune
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Stadt und Stadtwerke bewerben sich als Partner um Landesförderung für geplante KWK-Projekte

Iserlohn.

Klimaschutz und damit der Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen gehört zu den größten gegenwärtigen und zukünftigen gesellschaftspolitischen Herausforderungen.

Auf lokaler Ebene stellt sich die Stadt Iserlohn dieser Aufgabe: In Zusammenarbeit mit den Stadtwerken als Projektpartner wurden technisch und wirtschaftlich fundierte Konzepte für den weiteren Ausbau der klimafreundlichen Energieversorgung auf dem Iserlohner Stadtgebiet mittels Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) erarbeitet. Jetzt wurden die Bewerbungsunterlagen für die Teilnahme am Projekt "KWK Modellkommune 2012 bis 2017" beim federführenden Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes NRW eingereicht.

"Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) bedeutet, die bei der Stromerzeugung ohnehin entstehende Wärme nicht einfach entweichen zu lassen, sondern sinnvoll zu verwerten", erläutert der Projektverantwortliche bei den Stadtwerken Iserlohn, Dipl. Ing. Thomas Armoneit, die technischen Hintergründe. "So kann der eingesetzte Brennstoff sehr viel effizienter genutzt werden als in herkömmlichen Anlagen." Die vorhandenen Ressourcen bestmöglich zu nutzen, sei nicht nur wirtschaftlich vernünftig, sondern mit Blick auf die Endlichkeit fossiler Brennstoffe geradezu zwingend.

Dazu die Klimaschutzbeauftragte der Stadt Iserlohn und Gesamtprojektleiterin Ulrike Jostmann: "Mehr als ein Drittel des nationalen CO2-Ausstoßes wird in NRW emittiert. Uns kommt also bei der Erreichung der Klimaschutzziele eine besondere Verantwortung zu."

Für die Unterstützung der Kommunen beim Auf- und Ausbau ihrer KWK-Anteile an der Stromerzeugung stellt das Land NRW zusätzliche Fördermittel in einer Gesamthöhe von bis zu 25 Millionen Euro bereit. Gefördert werden sollen dabei insbesondere Projekte, die Modellcharakter besitzen und somit als Vorlage für andere Kommunen dienen können.

In ihrer Bewerbung benannte die Stadt Iserlohn unter anderem die Aucheler Straße: “Dort befinden sich mit dem Gymnasium, der Hauptschule samt zugehöriger Turnhalle und der Abteilung für Land- und Gartenbau des Berufskollegs Iserlohn konzentriert an einem Standort Einrichtungen mit einem hohen Energiebedarf. Dort wäre die Errichtung eines Blockheizkraftwerks, das als KWK-Anlage sämtliche angeschlossene  Gebäude nicht nur mit Strom, sondern auch mit Wärme versorgt, sehr sinnvoll”, meint Ulrike Jostmann.



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Ulrike Jostmann und Thomas Armoneit im Blockheizkraftwerk der Stadtwerke an der Stefanstraße



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