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Iserlohn.
Seit Dezember letzten Jahres kündigt die Stadt Iserlohn die Messstellen des städtischen Radarwagens in den örtlichen Medien jeweils wochenweise im Voraus und auf ihrer Homepage an. Die regelmäßige Berichterstattung soll die Akzeptanz der Geschwindigkeitsüberwachung in der Öffentlichkeit steigern und Geschwindigkeitsüberschreitungen nachhaltig verringern. Die Ergebnisse der Radarkontrollen werden jeweils einmal pro Monat veröffentlicht.
Im Februar war der städtische Radarwagen an sechzehn Tagen im Einsatz. Dabei haben die Mitarbeiter der Straßenverkehrsabteilung an siebzig Messpunkten "geblitzt" und 14.090 Fahrzeuge gemessen. Davon waren 600 Verkehrsteilnehmer zu schnell, das sind 4,3 Prozent.
In zwölf Fällen waren die Autofahrer mindestens 21 km/h zu schnell, sodass Bußgeldverfahren mit Punkten eingeleitet wurden. Der schnellste gemessene Verkehrsteilnehmer befuhr die Hans-Böckler-Straße in Fahrtrichtung Dortmunder Straße mit 81 km/h bei erlaubten 50 km/h. Ihn erwartet nun ein Bußgeld von 160 Euro, der Eintrag von drei Punkten im Verkehrszentralregister in Flensburg und ein Fahrverbot von einem Monat.
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