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Iserlohn.
Seit Dezember letzten Jahres kündigt die Stadt Iserlohn die Messstellen des städtischen Radarwagens in den örtlichen Medien jeweils wochenweise im Voraus und auf ihrer Homepage an. Die regelmäßige Berichterstattung soll die Akzeptanz der Geschwindigkeitsüberwachung in der Öffentlichkeit steigern und Geschwindigkeitsüberschreitungen nachhaltig verringern. Die Ergebnisse der Radarkontrollen werden jeweils einmal pro Monat veröffentlicht.
Im März war der städtische Radarwagen an neunzehn Tagen im Einsatz. Dabei haben die Mitarbeiter der Straßenverkehrsabteilung an 72 Messpunkten "geblitzt" und 17.130 Fahrzeuge gemessen. Davon waren 726 Verkehrsteilnehmer zu schnell, das sind 4,2 Prozent. In fünfzehn Fällen waren die Autofahrer mindestens 21 km/h zu schnell, sodass Bußgeldverfahren mit Punkten eingeleitet wurden. Der schnellste gemessene Verkehrsteilnehmer befuhr die Straße Im Wiesengrund im Schulbereich in Fahrtrichtung Westfalenstraße mit 61 km/h bei erlaubten 30 km/h. Ihn erwartet nun ein Bußgeld von 160 Euro, der Eintrag von drei Punkten im Verkehrszentralregister in Flensburg und ein Fahrverbot von einem Monat.
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